Die Einflussmaßnahmen der Bundesrepublik gehen mit erneuten Anstrengungen des NATO-Verbündeten USA einher

Newsletter vom 01.04.2009 – Konflikte der Zukunft (Eigener Bericht) –
Wenige Tage vor dem NATO-Gipfel baut die Bundesrepublik ihre Position
in Ostasien aus und zielt damit auf die Schwächung Chinas. Medium
deutscher Einflussnahme ist die Mongolei, deren Ministerpräsident in
der vergangenen Woche in Berlin über eine Intensivierung der
wirtschaftlichen und militärischen Kooperation mit Deutschland
verhandelt hat. Die Mongolei besitze eine „herausragende Stellung“ im
„geostrategischen Kräftefeld“ zwischen Russland und China, ihr Bemühen
um die Abwehr chinesischen Einflusses müsse unterstützt werden, hieß
es schon vor Jahren in Berlin. Nun verstärken die Bundesregierung und
deutsche Unternehmen ihre Aktivitäten vor Ort, darunter die Deutsche
Bahn AG, die in den sensiblen Sektor des mongolischen
Rohstofftransports eingreift. Auch die Bundeswehr stabilisiert ihre
militärische Zusammenarbeit mit den Streitkräften der Mongolei. Die
Einflussmaßnahmen der Bundesrepublik gehen mit erneuten Anstrengungen
des NATO-Verbündeten USA einher, die Positionen des Westens in Ost-
und Südostasien zu verstärken. Die Gesamtaktivitäten zielen auf die
Einkreisung Chinas.

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http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57506

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