Први Сабор српске православне омладине за Америку и Канаду

Први Сабор српске православне омладине за Америку и Канаду
sabor

Са благословом Његовог Преосвештенства Епископа Америчко-канадског Митрополије Новограчаничке г. Лонгина, у организацији манастира Нова Грачаница крај Чикага и Српског сабора Двери, у недељу, 23. новембра 2008. године, после Свете Литургије у манастиру Нова Грачаница биће организован Први сабор српске православне омладине за Америку и Канаду.

Циљ Сабора је упознавање и повезивање између активних појединаца и организација широм америчког континента, ради бољег заједничког организовања и деловања српске православне омладине у 21. веку, на корист наше Цркве и Отаџбине. У Српској мрежи различитих организација и појединаца видимо једино решење за одбрану српског националног идентитета и промоцију српских националних интереса у Расејању.

У току месеца новембра биће уприличена и друга велика промотивна турнеја нашег удружења у више градова на Источној и Западној обали и Средњем западу Америке, као и у Канади. Делегација Српског сабора Двери представиће 10-годишњи рад часописа „Двери српске“ и више наших актуелних пројеката, као што су Покрет за живот, Српска мрежа и ТВ продукција „Двери српске“. Позивамо све посетиоце нашег сајта из Америке и Канаде, заинтересоване за учешће на Сабору или представљање Двери у њиховим градовима, да се јаве нашој редакцији у Београду на телефон 011 32 37 362 или путем интернет адресе infodveri@verat.net.

За више информација и пријаве за Сабор контактирати Организациони одбор у Америци преко интернет адресе SrpskiSabor@gmail.com

Београд-Чикаго, 29. август 2008.

Информативна служба Српског сабора Двери

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VIDEO SA PUTINOM – NEUER KALTER KRIEG – NOVI HLADNI RAT

ARD-Video: http://www.tagesschau.de/multimedia/video/video369772.html

( Interwiew mit Putin) Intervju sa Putinom 29. o8. 2oo8-ARD nemačke televizije u vezi Gruzije – VIDIO – Diskusije u nastavku odkrivaju manipulaciju intervjua

Samstag, 30. August 2008

Thomas Roth: Herr Ministerpräsident, nach der Eskalation in Georgien sieht das Bild in der internationalen Öffentlichkeit so aus – damit meine ich Politik, aber auch Presse: Russland gegen den Rest der Welt. Warum haben Sie Ihr Land mit Gewalt in diese Situation getrieben?
Wladimir Putin: Was meinen Sie, wer hat den Krieg begonnen?
Thomas Roth: Der letzte Auslöser war der georgische Angriff auf Zchinwali
Wladimir Putin: [Ich] Danke Ihnen für diese Antwort. So ist es auch, das ist die Wahrheit. Wir werden dieses Thema später ausführlicher erörtern. Ich möchte nur anmerken, dass wir diese Situation nicht herbeigeführt haben.

Wladimir Putin: Ich bin überzeugt, dass das Ansehen eines jeden Landes, das im Stande ist, das Leben und die Würde der Bürger zu verteidigen, eines Landes, das eine unabhängige Außenpolitik betreiben kann, dass das Ansehen eines solchen Landes mittel– oder langfristig steigen wird. Umgekehrt: Das Ansehen der Länder, die in der Regel die Interessen anderer Staaten bedienen, die die eigenen nationalen Interessen vernachlässigen – unabhängig davon, wie sie das auch erklären mögen –, wird sinken.
Roth: Sie haben die Frage trotzdem noch nicht beantwortet, warum Sie die Isolation ihres ganzen Landes riskiert haben…
Putin: Ich dachte, geantwortet zu haben, aber wenn sie zusätzliche Erklärungen brauchen, das mache ich. Unser Land, das die Würde und den Stolz unserer Bürger verteidigen kann, und die außenpolitischen Verpflichtungen im Rahmen der Friedensstiftung erfüllen kann, wird nicht in Isolation geraten
, ungeachtet dessen was unsere Partner in Europa und USA im Rahmen ihres Blockdenkens sagen. Mit Europa und den USA endet die Welt nicht. Und im Gegenteil, ich möchte es nochmal betonen: Wenn Staaten ihre eigene nationale Interessen vernachlässigen, um außenpolitische Interessen anderer Staaten zu bedienen, dann wird die Autorität dieser Länder – unabhängig davon, wie sie das auch erklären mögen –, nach und nach sinken. D.h. wenn die europäischen Staaten die außenpolitischen Interessen der USA bedienen wollen, dann werden sie, aus meiner Sicht, nichts dabei gewinnen.
Jetzt reden wir mal über unsere internationalen rechtlichen Verpflichtungen. Nach internationalen Verträgen haben die russischen Friedenstifter die Pflicht, die zivile Bevölkerung von Südossetien zu verteidigen. Und jetzt denken wir mal an 1995 (Bosnien). Und wie ich uns Sie gut wissen, haben sich die europäischen Friedensstifter, in dem Fall repräsentiert durch niederländische Streitkräfte, nicht in den Konflikt eingemischt und haben einer Seite damit erlaubt, einen ganzen Ort zu vernichten. Hunderte wurden getötet und verletzt. Das Problem und die Tragödie von Srebrenica ist in Europa sehr bekannt. Wollten Sie, dass wir auch so verfahren? Dass wir uns zurückgezogen hätten und den georgischen Streitkräften erlaubt hätten, die in Zchinwali lebende Bevölkerung zu vernichten?

Roth: Herr Ministerpräsident, Kritiker sagen, Ihr eigentliches Kriegsziel war gar nicht, nur die südossetische Bevölkerung – aus Ihrer Sicht – zu schützen, sondern zu versuchen, den georgischen Präsidenten aus dem Amt zu treiben, um den Beitritt Georgiens über kurz oder lang zur NATO zu verhindern. Ist das so?
Putin: Das stimmt nicht, das ist eine Verdrehung der Tatsachen, das ist eine Lüge. Wenn das unser Ziel gewesen wäre, hätten wir vielleicht den Konflikt begonnen. Aber, wie sie selbst sagten, das hat Georgien gemacht. Jetzt gestatte ich mir, an die Tatsachen zu erinnern. Nach der nicht legitimen Anerkennung des Kosovo haben alle erwartet, dass wir Südossetien und Abchasien anerkennen. Alle haben darauf gewartet und wir hatten ein moralisches Recht darauf. Wir haben uns mehr als zurückgehalten. Ich will das auch nicht kommentieren. Ja, mehr noch, wir haben das geschluckt. Und was haben wir bekommen? Eine Eskalation des Konfliktes. Überfall auf unsere Friedensstifter. Überfall und Vernichtung der friedlichen Bevölkerung in Südossetien. Das sind Tatsachen, die angesprochen wurden.
Der französische Aussenminister war in Nordossetien und hat sich mit Flüchtlingen getroffen. Die Augenzeugen berichten, dass die georgischen Streitkräfte mit Panzern Frauen und Kinder überfahren haben, die Leute in die Häuser getrieben und lebendig verbrannt haben. Georgische Soldaten haben, als sie nach Zchinwali kamen, – so im vorbeigehen – Granaten in die Keller und Bunker geworfen, wo Frauen und Kinder sich versteckt hatten. Wie kann man so etwas anders nennen, als Genozid?
Und jetzt zur Regierung in Georgien.
Das sind die Menschen, die ihr Land in die Katastrophe getrieben haben, die georgische Führung hat das mit eigenen Aktionen gemacht. Die Staatlichkeit des eigenen Landes torpediert. Solche Menschen sollten keinen Staat führen, ob groß oder klein. Wären sie anständige Personen, sollten sie unbedingt zurücktreten.
Roth: Das ist jedoch nicht Ihre Entscheidung, sondern die der georgischen Regierung.
Putin: Natürlich, jedoch kennen wir auch Präzedenzfälle, die einen anderen Charakter haben. Ich erinnere nur die amerikanische Invasion des Iraks und was sie mit Saddam Hussein gemacht haben, weil dieser ein paar schiitische Dörfer vernichtet hatte. Und hier wurden in den ersten Stunden der Kampfhandlungen auf südossetischem Territorium 10 ossetische Dörfer vollständig vernichtet (ausradiert).
Roth: Herr Ministerpräsident, sehen Sie sich denn im Recht, in das Territorium eines souveränen Staates, nämlich Georgien, vorzudringen und dort Bombardierungen durchzuführen? Ich selbst sitze hier nur aus purem Zufall mit Ihnen, da buchstäblich einige Meter von mir eine Bombe explodiert ist, die aus Ihrem Flugzeug abgeworfen wurde. Gibt Ihnen das aus völkerrechtlicher Sicht das Recht…
Putin: Wir haben uns absolut im Rahmen des Völkerrechts bewegt. Wir haben den Angriff auf unsere Friedensstifter, auf unsere Bürger als ein Angriff auf Rußland aufgefasst. In den ersten Stunden der Kampfhandlungen töteten die georgischen Streitkräfte mehre Dutzend unserer Blauhelme. Haben unseren südlichen Posten, da war südlicher und nördlicher, mit Panzern eingekreist und direkt beschossen. Als unsere Blauhelmsoldaten die Technik aus einem Hangar holen wollten, wurde ein Schlag mit dem Artilleriesystem „Grad“ ausgeführt. 10 Leute, die in diesen Hangar reingingen, wurden auf der Stelle getötet (lebendig verbrannt). Danach hat die georgische Luftwaffe Luftschläge in verschiedenen Punkten in Südossetien durchgeführt. Nicht in Zchinwali, sondern inmitten von Südossetien. Und wir sahen uns gezwungen, die Verwaltungspunkte der georgischen Streitkräfte, die sich außerhalb der Konfliktzone befanden, unschädlich zu machen. Das waren solche Punkte, von wo die Artillerieschläge und die Luftangriffe auf russische Blauhelme koordiniert und ausgeführt wurden.

Roth: Ich hatte ja gesagt, dass auch die Bombardierung der Zivilbevölkerung stattgefunden hat. Sie haben womöglich nicht alle Informationen.
Putin: Ich verfüge möglicherweise nicht über alle Informationen. Im Zuge der Kampfhandlungen sind Fehler möglich. Jetzt gerade hat die amerikanische Luftwaffe in Afghanistan einen Schlag gegen die Taliban durchgeführt und hat fast 100 Leute aus der Zivilbevölkerung getötet. Das ist die erste Möglichkeit. Die zweite, die wahrscheinlicher ist: die Verwaltungspunkte der georgischen Artillerie, der Luftwaffe und Radarstationen wurden mutwillig mitten in den Wohngebieten platziert, damit die Wahrscheinlichkeit der Luftschläge gegen diese minimiert wird. Sie haben die Zivilbevölkerung und Sie als Geiseln benutzt.
Roth: das ist eine Mutmaßung.

Roth: Der französische Außenminister Kouchner hat viele Sorgen geäußert in den letzten Tagen, als Minister der Ratspräsidentschaft. Er hat auch die Sorge geäußert, dass der nächste Konfliktherd um die Ukraine beginnt, nämlich um die Krim, um die Stadt Sewastopol. Ist die Krim das nächste Ziel, der Sitz der Schwarzmeerflotte?
Putin: Sie sagten das nächste Ziel. Wir haben auch hier kein Ziel gehabt. Deshalb ist es nicht korrekt, so zu reden. Und, wenn Sie gestatten, dann bekommen Sie eine zufriedenstellende Antwort: Die Krim ist kein kritisches Territorium, da hat es keinen ethnischen Konflikt gegeben, im Unterschied zum Konflikt zwischen Südossetien und Georgien. Und Russland hat längst die Grenzen der heutigen Ukraine anerkannt. Im Grunde genommen haben wir die Grenzverhandlungen abgeschlossen. Da bleiben nur Demarkationsangelegenheiten, das ist eine technische Angelegenheit. Und eine solche Frage riecht nach Provokation. Da gibt es innerhalb der Krim komplizierte Prozesse, Krim-Tataren, ukrainische Bevölkerung, russische Bevölkerung, also slavische Bevölkerung. Das ist aber ein internes Problem der Ukraine. Es gibt einen Vertrag über die Flotte bis 2017.
Roth: Wo stehen wir? Ist es nur eine Eiszeit, ist es schon ein kalter Krieg, hat das Wettrüsten schon begonnen oder schließen sie alles aus?
Putin: Russland strebt keinerlei Verschiebungen an, keinerlei Spannungen. Obwohl auch das sein kann. Wir wollen gutnachbarschaftliche, partnerschaftliche Beziehungen unterhalten.
Wenn Sie erlauben, dann sage ich, was ich darüber denke. Es gab die Sowjetunion und den Warschauerpakt. Und es gab die sowjetischen Streitkräfte in der DDR, und man muss es ehrlich zugestehen, das waren Okkupationskräfte, die nach dem Ende des zweiten Weltkriegs in Ostdeutschland geblieben sind unter dem Deckmantel der Koalitionsstreitkräfte. Nach dem Zerfall der Sowjetunion, des Warschauerpaktes sind diese Okkupationskräfte weg. Die Gefahr von Seiten der Sowjetunion ist weg. Die NATO aber, die amerikanischen Streitkräfte, in Europa sind immernoch da. Wofür?
Um Ordnung und Disziplin in den eignen Reihen zu halten, um alle Koalitionspartner innerhalb eines Blocks zu halten, braucht man eine außenstehende Gefahr. Und Iran ist da nicht ganz passend für diese Rolle. Man will daher einen Gegner wiederauferstehen lassen und dieser soll Rußland sein. In Europa jedoch fürchtet uns niemand mehr.

Roth: Die Europäische Union in Brüssel wird über Russland reden. Es wird wohl auch über Sanktionen gegen Russland zumindest geredet werden, möglicherweise werden sie beschlossen. Macht Ihnen das irgend eine Art von Sorge oder ist Ihnen das egal, weil Sie sagen, die Europäer finden sowieso nicht zu einer Stimme?
Putin: Würde ich sagen, wir pfeifen drauf, es ist uns egal, würde ich lügen. Natürlich verfolgen wir alles sehr aufmerksam. Wir hoffen, dass der gesunde Menschenverstand triumphieren wird, und wir glauben, dass eine nicht politisierte, sondern objektive Einschätzung der Ereignisse gegeben wird. Wir hoffen auch, dass die Aktionen der russischen Friedensstifter unterstützt werden und die Aktionen der georgischen Seite, diese verbrecherische Aktion durchgeführt hatte, sanktioniert werden.
Roth: Herr Ministerpräsident, müssen Sie sich in Wirklichkeit nicht entscheiden? Sie wollen auf der einen Seite auf eine intensive Zusammenarbeit mit Europa nicht verzichten, Sie können es meines Erachtens wirtschaftlich auch gar nicht, andererseits wollen Sie trotzdem nach eigenen russischen Spielregeln spielen. Also auf der einen Seite ein Europa der gemeinsamen Werte, die Sie auch teilen müssen, andererseits spielen Sie nach russischen Spielregeln. Beides zusammen geht aber nicht…
Putin: Wir wollen nicht nach irgendwelchen besonderen Spielregeln spielen. Wir wollen, dass alle nach einheitlichen völkerrechtlichen Regeln vorgehen. Wir wollen nicht, dass diese Begriffe manipuliert werden, in einer Region die Regeln, in einer anderen die Regeln. Wir wollen einheitliche Regeln. Einheitliche Regeln, die die Interessen aller Teilnehmer berücksichtigen.
Roth: Wollen Sie damit sagen, dass die EU je nach Region nach unterschiedlichen Regeln handelt, die nicht dem Völkerrecht entsprechen?
Putin: Absolut. Wie hat man Kosovo anerkannt? Man vergaß die territoriale Souverenität der Staaten, die UN-Resolution 1244, die sie selbst beschlossen haben. Dort durfte man das und in Abchasien und Südossetioen nicht. Warum?
Roth: D.h. Rußland ist einzig und allein fähig die Regeln des internationalen Völkerrechts zu bestimmen. Alle anderen manipulieren, machen es wie sie wollen? Hab ich Sie richtig verstanden?
Putin: Sie haben mich falsch verstanden. Haben Sie die Unabhängigkeit Kosovos anerkannt? Ja oder Nein?
Roth: Ich selbst nicht, ich bin Journalist.
Putin: Die westlichen Länder. Im Grunde haben es alle anerkannt. Nur, wenn man es dort anerkennt, dann muss man auch die Unabhängigkeit von Abchasien und Südossetien anerkennen. Es gibt überhaupt keinen Unterschied. Der Unterschied ist ausgedacht. Dort gab es ethnische Spannungen und hier gibt es ethnische Spannungen. Dort gab es Verbrechen – praktisch von beiden Seiten-, und hier kann man die wahrscheinlich finden. Wenn man etwas „gräbt“, dann kann man die bestimmt finden. Dort gab es die Entscheidung, dass beide Völker nicht mehr zusammen in einem Staat leben können, und hier wollen sie es auch nicht. Es gibt keinen Unterschied und alle verstehen es in Wirklichkeit. Das alles ist nur Gerede, um rechtwidrige Schritte zu decken. Das nennt man, das Recht des Stärkeren. Und damit kann sich Rußland nicht abfinden.
Herr Roth, Sie leben schon lange in Rußland, sie sprechen hervorragend, fast ohne Akzent, russisch. Dass Sie mich verstanden haben, wundert mich nicht. Das ist mir sehr angenehm, jedoch möchte ich auch sehr, dass mich meine europäischen Kollegen verstehen, die sich am 1. September treffen und über diesen Konflikt beraten werden.
Wurde die Resolution 1244 angenommen? Ja! Dort wurde unterstrichen geschrieben: territoriale Souverenität Serbiens! Die Resolution haben die in den Müll weggeworfen. Alles vergessen. Sie wollten die Resolution zuerst umdeuten, anders interpretieren, aber es ging nicht. Alles vergessen. Warum? Das Weißen Haus ordnete an, und alle führen aus! Wenn die europäischen Länder auch weiterhin eine solche Politik führen, dann werden wir über europäische Angelegenheiten in Zukunft mit Washington reden müssen.
Roth: Wo sehen Sie die Aufgabe von Deutschland in dieser Krise?
Putin: Wir haben zu Deutschland sehr gute Beziehungen, vertrauensvolle Beziehungen, sowohl politische als auch ökonomische. Als wir mit Herrn Sarkozy gesprochen haben, bei seinem Besuch hier, haben wir gesagt, dass wir keinerlei Territorien in Georgien wollen. Wir werden uns in die Sicherheitszone zurückziehen, die in den früheren internationalen Abkommen vereinbart wurde. Aber da werden wir auch nicht ewig bleiben. Wir betrachten das als georgisches Territorium. Unsere Absicht besteht nur darin, die Sicherheit zu gewährleisten und es nicht so zu machen, dass da Truppen und Kriegsgerät heimlich geballt werden. Und zu verhindern, dass da die Möglichkeit eines neuen Konfliktes entsteht. Dann begrüßen wir die Teilnahme von Beobachtern der EU, der OSZE und natürlich auch Deutschlands. Wenn die Prinzipien der Zusammenarbeit geklärt sind.
Roth: D.h. Sie werden ihre Truppen auf jeden Fall zurückziehen.
Putin: Natürlich. Es ist für uns als erstes wichtig, die Sicherheit in der Region sicherzustellen. Als nächstes Südossetien zu helfen, die eigenen Grenzen zu sichern. Danach haben wir keine Gründe mehr uns dort aufhalten zu müssen. Und währen dieser Arbeit würden wir die Kooperation mit der EU, OSZE nur begrüßen.

Roth: Was können Sie unter der Berücksichtigung der Umstände, in dem sich diese Krise befindet, der Beziehungen zur USA und Europa, zur Eskalation dieser Krise beitragen?
Putin: Als erstes, das habe ich bereits gestern Ihren CNN-Kollegen gesagt, dass diese Krise unter anderem von unseren amerikanischen Freunden, im Zuge des Vorwahlkampfes provoziert wurde. Das schließt auch die Nutzung der administrativen Ressourcen in einer sehr bedauernswerten Ausführung ein, um einem der Kandidaten eine Mehrheit sicherzustellen. In dem Fall, dem der Regierungspartei.
Roth: Das glauben Sie wirklich? [auf russisch]: Das ist kein Fakt
Putin: [auf deutsch]: Das ist kein Fakt. [weiter auf russisch] Wir wissen, dass es dort viele amerikanische Berater gegeben hat. Das ist sehr schlecht, wenn man eine Seite des ethnischen Konflikts zuerst aufrüstet und sie dann dazu drängt, die Lösung des ethnischen Problems auf militärischem Wege zu suchen. Das scheint auf den ersten Blick einfacher zu sein, als mehrjährige Verhandlungen zu führen, Kompromisse zu suchen. Das ist jedoch ein sehr gefährlicher Weg. Und die Entwicklung der Ereignisse hat es gezeigt.
Instruktoren, Lehrer im weiten Sinne, Personal, welches die Nutzung der gelieferten Technik zeigt, sie alle müssen sich wo befinden? Auf Übungsanlagen und in den Übungszentren. Und wo waren diese Leute? In der Kampfzone! Und das drängt den Gedanken auf, dass die amerikanische Führung über die vorbereitete Aktion gewusst und mehr noch an dieser teilgenommen hat. Ohne einen Befehl der obersten Führung dürfen sich amerikanische Bürger nicht in der Konfliktzone aufhalten. In der Sicherheitszone durften sich lediglich die zivile Bevölkerung, Beobachter der OSZE und die Blauhelme. Wir jedoch haben da Spuren von amerikanischen Staatsangehörigen gefunden, die keiner dieser Gruppen angehören. Das ist die Frage: wieso hat die Führung der USA es erlaubt, sich ihren Bürgern dort aufzuhalten, die dort kein Recht dazu hatten?Und wenn sie es erlaubt haben, dann hab ich die Vermutung, dass es mutwillig passiert ist, um einen kleinen, siegreichen Krieg zu organisieren. Und falls das schiefläuft, Rußland in die Rolle des Gegners zu drängen, um daraufhin das Wahlvolk hinter einem der Präsidentschaftskandidaten zu vereinigen. Natürlich dem der Regierungspartei, da nur diese über eine solchen Ressource verfügen kann. Das sind meine Ausführungen und Vermutungen. Es ist Ihre Sache, ob Sie mir zustimmen oder nicht. Aber sie haben das Recht zu existieren, da wir Spuren von amerikanischen Staatsangehörigen in der Kampfzone gefunden haben.
Roth: Und eine letzte Frage, die mich sehr interessiert. Denken Sie nicht, dass Sie sich in der Falle Ihres eigenen autoritären Systems befinden? Sie kriegen Informationen von Ihren Geheimdiensten und anderen Quellen, jedoch haben die Medien Angst etwas zu berichten, was nicht mit der Linie der Regierung übereinstimmt. Ist es nicht so, dass das von Ihnen geschaffene System, Ihnen die Möglichkeit eines breiten Sichtfeldes auf diesen Konflikt nimmt, auf die Geschehnisse in Europa und anderen Ländern?
Putin: Sehr geehrter Herr Roth, Sie haben unser politisches System als autoritär bezeichnet. Sie haben in unserer heutigen Diskussion auch mehrfach über unsere gemeinsamen Werte gesprochen. Woraus bestehen diese? Es gibt einige grundliegende Werte, wie das Recht zu leben. In USA z.B. gibtes immernoch die Todesstrafe, in Rußland und Europa gibt es die nicht. Heißt das denn, dass Sie aus dem NATO-Block austreten wollen, weil es keine vollständige Übereinstimmung der Werte zwischen den Europäern und Amerikanern gibt?
Jetzt zum Konflikt, über den wir heute sprechen. Wissen Sie denn nicht, was sich in Georgien die letzten Jahre abgespielt hat? Rätselhafter Tot des Ministerpräsidenten Shwania, Niederschlagung der Opposition, physische Zerschlagung von Protestmärschen der Oppositionellen, Durchführung der Wahlen während eines Ausnahmezustands und jetzt diese verbrecherische Aktion in Ossetien mit vielen Toten. Und da ist natürlich ein demokratisches Land, mit der ein Dialog über die Aufnahme in die NATO oder gar EU geführt werden muss. Und wenn ein anderes Land seine Interessen verteidigt, das Recht seiner Bürger auf Leben verteidigt, 80 unserer Leute wurden sofort getötet, 2000 aus der zivilen Bevölkerung wurden getötet und wir dürfen unsere Bürger dort nicht schützen? Und wenn wir das machen, dann nimmt man uns die Wurst weg? Wir haben die Wahl Wurst oder Leben. Wir wählen das Leben, Herr Roth.
Jetzt über den anderen Wert: Pressefreiheit. Sehen Sie nur wie diese Ereignisse in der amerikanischen Presse beleuchtet werden, die als leuchtendes Beispiel der Demokratie gilt. Und in der europäischen ist es ähnlich. Ich war in Peking, als die Ereignisse anfingen. Massierter Beschuß von Zchinwali, Anfang des Vorstoßes der georgischen Truppen, es gab sogar bereits vielfache Opfer, es hat keiner ein Wort gesagt. Auch Ihre Anstalt hat geschwiegen, alle amerikanischen Anstalten. So als ob gar nichts passiert. Erst als der Agressor „in die Fresse“ bekam, „Zähne rausgeschlagen“ bekommen hat, als er seine ganze amerikanische Ausrüstung aufgegeben und ohne Rücksicht gerannt ist, haben sich alle erinnert. An das internationale Völkerrecht, an das böse Rußland. Da waren alle wieder auf der Stelle. Wieso eine solche Willkür [in der Berichterstattung]?
Nun zur „Wurst“: Wirtschaft. Wir wollen normale, wirtschaftliche Beziehungen zu allen unseren Partnern. Wir sind ein sehr zuverlässiger Partner, wir haben noch nie einen Partner betrogen. Als wir Anfang der 60er die Pipeline in die BRD gebaut haben, hat unser transatlantischer Partner den Deutschen geraten, diesem Projekt nicht zuzustimmen. Sie müssen das ja wissen. Damals hat die Führung Deutschlands die richtige Entscheidung getroffen und die Pipeline wurde zusammen mit der Sowjetunion gebaut. Heute ist eine der zuverlässigsten Gas-Quellen für die deutsche Wirtschaft. 40 Mrd. m³ bekommt Deutschland jedes Jahr. Und wird es auch weiterhin, das garantiere ich. Sehen wir uns das globaler an. Wie ist die Struktur unseres Exports in die europäischen Länder und auch in die USA? 80 % davon sind Rohstoffe (Öl, Gas, Ölchemie, Holz, Metalle). Das alles ist von der europäischen und Weltwirtschaft in höchsem Maße gefragt. Das sind sehr gefragte Produkte auf dem Weltmarkt. Wir haben auch die Möglichkeiten in hochtechnologischen Gebieten, die sind jedoch sehr begrenzt. Mehr noch, trotz rechtsgültiger Abkommen mit der EU beispielsweise über atomaren Brennstoff, werden wir rechtswidrig vom europäischen Markt ferngehalten. Wegen der Position unserer französischen Freunde. Aber sie wissen davon, wir haben mit denen lange diskutiert. Und wenn jemand diese Beziehungen aufgeben will, dann können wir nichts dagegen machen. Wir wollen das jedoch nicht. Wir hoffen sehr, dass unsere Partner ihre Pflichten genauso erfüllen, wie wir unsere.
Das war über unseren Export. Was Euren Export, also unseren Import, angeht, so ist Rußland ein sehr zuverlässiger und großer Markt. Ich erinnere mich jetzt nicht an genaue Zahlen, Import der Maschinenbautechnologie aus Deutschland wächst von Jahr zu Jahr. Dieser ist sehr groß heutzutage. Und wenn jemand uns nicht mehr beliefern will, dann werden wir das wo anders kaufen. Nur wer braucht das, verstehe ich nicht?
Wir drängen auf eine objektive Analyse der Geschehnisse und wir hoffen, dass gesunder Menschenverstand und die Gerechtigkeit siegen werden. Wir sind das Opfer der Aggression und wir hoffen auf die Unterstüzung unserer europäischen Partner.

Quellen:

Kosovo is forever Serbia

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A Federative Georgia?

From: Strategic Culture Foundation

For Georgia, the consequences of the aggression against South Ossetia and of the attack on Abkhazia which was about to be launched are going to be felt not only in geopolitics but in domestic politics as well. The less-than-excellent show of the pro-presidential National Movement Party in the parliamentary elections last May and the rather unconvincing victory of M. Saakashvili in the presidential elections were among the factors behind the Georgian invasion of South Ossetia as the planned snap offensive was supposed to improve Saakashvili’s domestic political standing. In reality, the intervention in South Ossetia ended with a complete debacle and is sure to echo with a drop of the Georgian President’s popularity. The opposition in Georgia has the impression that its time is coming.

Though opposition leaders invariably reiterate at public gatherings that they are united with the authority in the confrontation “with the common enemy”, the struggle over the popularity in the Georgian society is bound to intensify. A few days ago one of the opposition leaders Koba Davitashvili said Georgia needs a national unity government and expressed the view at a media conference that at the current period which is extremely difficult for the country the opposition should take on a part of the responsibility. The patriotic rhetoric should breed no illusions – the goal of the opposition is to topple Saakashvili’s regime which it hates and to prove to both the population of Georgia and to the West that only the leadership whose authority is truly delegated by the nation can efficiently counter Russia. No doubt, the coming political changes will, among other things, affect the relations between the central authority in Georgia and its regions.

While the opposition in Georgia seeks to be admitted to running the country, Georgia’s regions demand (or are going to demand in the nearest future) a bigger role in the currently centralized decision-making process and, most importantly, a certain extent of autonomy from Tbilisi. Though the majority of Georgia’s opposition movements are nationalistic in character, a tactical alliance between the opposition and the autonomists is nevertheless possible. Such alliance will not necessarily be public, yet behind the scene the sides interested in each other will attempt to cooperate in accomplishing their priority objective which is the ouster of the Saakashvili regime or at least a limitation of its political monopoly.

The threat separatism allegedly poses to Russia may be a staple of the Georgian propaganda, but in reality the thesis mostly reflects the wishful thinking on the part of the Georgian officialdom, while the country faces the same problem in much greater proportions. As for Russia, Georgia’s invasion of South Ossetia not only angered the nations of the North Caucasus but also instilled a stronger sense of togetherness in the ranks of the nations of the Russian Federation. A comparable level of unity is unattainable for Georgia which is in fact organized as a “small empire” and has to deal with a highly volatile situation in its ethnic provinces.

Historically, Georgia used to exist in the form of a loosely knit federation of small counties. Abkhazia, for example, was subordinate to Georgian rulers in some epochs but managed to expand its authority beyond its original confines and to seize control over originally Georgian territories in others. It was incorporated into the Russian Empire as an independent county in 1810 with no reference to Georgia. Ossetia has put to practice the same pattern even earlier, in 1764, and also separately from Georgia. Georgia’s claims on the “separatist regions” can only be traced back to the formative phase of the USSR whose heritage the ideologists of the Georgian independence chose to renounce with utmost radicalism already in the late 1980ies. Therefore it is J. Stalin, the man who established Georgia in its current formal borders, who should be regarded as Georgia’s father-founder rather than M. Saakashvili whose escapades jeopardize what Georgia used to have. And by this we mean not only Abkhazia and South Ossetia.

What exactly the so-called Georgian territories are is not such an easy question. Quite a few of the scholars studying the Caucasus contest the broad interpretation of the term “Georgian” pointing to the fact that at least two Kartvelian peoples – the Mingrelians and the Svans – have languages distinct from that spoken by other groups of Georgians and differ from the overall Georgian population culturally. In the political sense, the Mingrelians and the Svans are also fairly distanced from the Georgian central authority. The Svans are a mountain people which has always lived in a de facto autonomy from Tbilisi. Their relations with Georgia have been strained in the recent years when the Svan-populated Kodor region was occupied on Saakashvili’s order and their local leader Emzar Kvitsiani was expelled. As for the Svans‘ neighbors – the Abkhazians – the relations between them have for the most part been complicated rather than marked by downright hostility. The Svans typically adopted a friendly-neutral stance during the conflict between Abkhazia and Georgia which unfolded in the post-Soviet period.

The Mingrelians are a people residing in the western part of Georgia, south of the Svan-populated region. Their status in Georgia is an even more intricate issue. On the one hand, the Mingrelians have typically been radical Georgian nationalists. Two notorious butchers – chief of Stalin’s secret police L. Beria and the first (and extremely radical) President of the post-Soviet independent Georgia Z. Gamsakhurdia – were Mingrelians. On the other hand, the Georgianization implemented by Georgian leaders of Mingrelian descent has always been a disguised Mingrelianization. When L. Beria led the Georgianization campaign in Abkhazia which took the lives of practically all Abkhazian communist leaders and prominent intellectuals, the new population poured into the region was predominantly Mingrelian.

The objectives of Tbilisi and Zugdidi (the center of Mingrelia) are not necessarily identical. The Mingrelian elite would be happy to see the authority of Georgia over the two breakaways – Abkhazia and South Ossetia – reinstated but it also aspires to rule Georgia. Mingrelians resisted more than any other group to the Shevardnadze-Ioseliani-Kitovani triumvirate which toppled Z. Gamsakhurdia. By the way, at that time the Mingrelian march to Tbilisi was stopped by the Russian troops at the behest of Tbilisi.

It is unrealistic to expect that the Mingrelians with their manifest nationalism and belief in their elite status in the Caucasus are going to miss the opportunities opening as a result of the weakening of the central authority in Georgia. The opportunities may be ample – even the US advisers admit that the counterattack by the Russian army has destroyed not only the Georgian military infrastructure but also the country’s state control system as a whole.

It is difficult to track the developments in the potentially separatist regions of Georgia such as Svanetia and Mingrelia given the informational blockade organized by Tbilisi. But the information does spread in some amounts. Clashes between the Georgian police and Mingrelian youths in Zugdidi, the “capital” of the Mingrelian province, have been reported. Bloodshed was prevented only by the intervention of the Russian peacekeepers. Accounts of the activization of Ajarian autonomists are also available. In one of the episodes, they attempted to open fire on a US warship entering the Batumi seaport.

The list of Georgia’s defiant territories is not limited to Mingrelia and Svanetia. The list also includes Ajaria and the Armenian-populated Javakheti.

The top priority of Georgia, the country which has just lost a war and is plagued by a whole range of problems, should be not the rearmament with the US assistance (the result may be another lost war and the irreversible demise of the Georgian statehood) but the formation of a more democratic and responsible regime capable to reform the Georgian state system model.

Historically, Georgia has always been a federation. A unitary Georgia invariably troubled its neighbors and proved unsustainable. Georgia has no chance to survive as a political entirety unless it reverts to some form of a federative model.

Abkhazian President’s foreign politics adviser B. Chirikba says: “The remaining part of the “small empire” created by Stalin (Georgia minus the now independent Abkhazia and South Ossetia) should be transformed into a federation by instituting the following autonomies: the Mingrelian autonomous province, the Svanetian autonomous province, the Ajarian autonomous province (an already existing de facto autonomy populated by Muslim Georgians), the Javakheti autonomous province (with a mostly Armenian population), and the rest of Georgia. Only such truly federative Georgia can function as a stable state as this political and administrative structure would be adequate to the country’s ethnic composition and traditional statehood based on federalism and decentralization”. The point of view is absolutely logical. Of course, nobody has the right to impose any forms of political organization on the peoples of Georgia. The type of conduct practiced by the US – imposing on the whole world its value system as the only appropriate – is unacceptable as it discredits the very concept of democracy. But life itself compels the peoples of Georgia to rethink their historical experience, to identify the mistakes made in the recent past, and to adopt some form of federalism.

In the Soviet era, Georgia was jokingly referred to as the Federal Republic of Georgia, invoking the analogy with Germany. Currently, Georgia needs a genuinely democratic formula of federalism.

Russia and other neighbors of Georgia in the Caucasus are interested in its being a prosperous and democratic country, a country best known for people like the famous philosopher M. Mamardashvili, not for militarists like its current President M. Saakashvili. Federalization would help to revive Georgia, which has often been unlucky in its choice of political leaders, as a country of high culture.

Pogledajtete sjajan rezime

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Kreatori Američke politike i njene sudbine

Kreatori Američke politike i njene sudbine postavljaju plan unapred i do 30 godina na osnovi geostrategijske politike koju mora svaki predsadnik, ma ko to bio, sprovesti u delo. Obama kao i M. sve će učiniti da što efikasnije sprovedu tu politiku u delo odnosno realnost. Naivno je verovati da Američki predsednik ima i naj manje šanse da promeni unapred utvrdjenu maršutu svojih kreatora odnosno moćne političke elite. Kurs politike može jedan predsednik da promeni ako to od njega zahteva ta elita moći. Taj kurs takve, čvrsto daleko u budućnost kreirane politike može promeniti ili barem donekle na njega uticati jedino ravnoteža svetskih sila kao što je to sada povratak na tu scenu Rusije. Srbija ima samo onda realne šanse da realizuje svoje političke ciljeve ako joj vlada vešto koristu nastale uslove iz novonastale inercije u sudaru te dve supersile.

Dušan Nonković