Bank-Run: Russen ziehen massiv Geld von US-Konten ab – Rusi podižu masivno novac iz Američkih banaka, U februaru su imali rusi u američkim bankama 21,6 milijardi dolara u martu je pala ta suma na svega 8,4 milijarde US dolara. Amerika, svojim sankcijama, najviše šteti samoj sebi!

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/06/09/bank-run-russen-ziehen-massiv-geld-von-us-konten-ab/

Bank-Run: Russen ziehen massiv Geld von US-Konten ab

Im März haben russische Kontoinhaber mehr als die Hälfte ihrer Einlagen von US-Banken abgezogen. Vor dem Hintergrund drohender Sanktionen haben sie ihr Geld so schnell wie möglich aus den USA geholt. Der Westen schadet sich mit seinen Sanktionen gegen Russland offenbar selbst.

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Die russischen Einlagen bei US-Banken sind im März nach Angaben des Finanzministeriums auf 8,4 Milliarden Dollar eingebrochen. (Grafik: testosteronepit.com)

Die russischen Einlagen bei US-Banken sind im März massiv eingebrochen. Aus Furcht vor Sanktionen haben die Russen ihr Geld aus den USA in Sicherheit gebracht.

Im Februar hatten russische Institutionen und Bürger noch 21,6 Milliarden Dollar auf Konten bei US-Banken. Im März fielen die Einlagen auf nur noch 8,4 Milliarden Dollar, berichtet das US-Finanzministerium. Das ist ein Rückgang um 61 Prozent.

Angesichts der Niedrigzins-Politik der Federal Reserve ist es erstaunlich, dass überhaupt noch so viele Russen ihr Geld bei US-Banken geparkt hatten. Doch offenbar war ihnen der schleichende Wertverlust ihrer Einlagen infolge der Inflation lieber, als was ihrem Geld bei russischen Banken passieren könnte.

Doch im März ist das Vertrauen der Russen in die Sicherheit von US-Banken massiv zurückgegangen. Denn die Lage in der Ukraine eskalierte, Russland gliederte die Krim in sein Staatsgebiet ein, und die westlichen Staaten unter Führung der USA riefen nach Sanktionen gegen Russland.

Die Sanktionen des Westens fielen letztlich sehr gering aus. Nur einige Oligarchen wurden auf schwarze Listen gesetzt. Doch das Vertrauen der russischen Kontoinhaber wurde stark beschädigt. Sie zogen ihr Geld ab, solange es noch ging. Offenbar hatten sie nach dem Bail-in in Zypern im vergangenen Jahr ihre Lektion gelernt.

Ob der Run auf die US-Banken durch die Russen sich im April fortgesetzt hat, wird sich in einigen Wochen in den Zahlen des Finanzministeriums zeigen. Doch selbst wenn die Russen ihre gesamten Einlagen von noch 8,4 Milliarden Dollar abzögen, würde dies die US-Banken kaum in Probleme bringen. Denn die Sparguthaben liegen insgesamt bei 7,2 Billionen Dollar.

Dennoch scheinen die tatsächlichen und die angedrohten Sanktionen der USA gegen Russland vor allem den USA selbst zu schaden. Die Russen verlassen nicht nur die US-Banken, sondern zunehmend auch den Dollar insgesamt. Dies zeigte sich zuletzt darin, dass der staatliche Ölkonzern Gazprom Neft seine Zahlungen vom Dollar auf den Euro, den Rubel und andere Währungen umstellte.

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    • hugin sagt:

      US-DOLLAR IM SINKFLUG
      Wenn weltweit das Öl und die Rohstoffe nicht mehr in US$ abgerechnet werden, bricht die amerikanische Wirtschaft zusammen. Dann werden die USA einen (Welt)Krieg beginnen. Sadam Hussein und Gadaffi hat das versucht und die USA haben die Staaten zerstört. Bei Russland und China wird das nicht funktionieren.

    • Hans Audehm sagt:

      Russen richtig so und weiter so. Eine Nation wie die USA, die andere Völker massenhaft und systematisch ausspioniert sollte die “Abstimmung per Geldschein” spüren. Auch ein Geldschein ist ein “Wahlzettel”.

      Hinweis für BND und Co: Sollte der BND diesen Kommentar systematisch auswerten, werte ich dies als Straftat. Vgl. Artikel über die systematische Auswertung durch den BND bei Twitter, facebook und Co.

    • khaproperty sagt:

      Da sind die Russen nur ein wenig schneller, als der Rest der Welt, der sich redlich müht, die immer noch weltweit herrschende Leit(d)währung zunehmend ersetzen zu können.

      Allein weltbeherrschende Währungen sind ein Anachronismus – gerade angesichts der Globalisierung, denn sie verkomplizieren die Chancengleichheit.
      Jedem Land seine Währung – und ein paar wenige größere dazu, das wäre jedenfalls für die vielen individualistischen Nationen ein hoffnungsvoller Beginn von Freiheit, zumal Handelsfreiheit.

      Unter diesem vernünftigen Blickwinkel läge auch Europa – abgesehen von ganz anderen Gründen auch noch – komplett falsch, seinen unterschiedlichen Nationen mit dem Euro eine fatale Einheitswährung aufzudrücken, die allen Beteiligten nur schadet, wie täglich zu sehen ist.

    • Edelweiß sagt:

      All klein bäten helpt wat, sagen wir auf Platt. So kommt eins zum anderen und die Macht bröckelt, hurra.

    • Dann haben sagt:

      diese Russen im Februar also die lächerliche Summe von rund 22 Mrd. $ abgezogen? Darüber können die Amis bestimmt nur verschmitzt schmunzeln.

    • Reinhold sagt:

      Und das ist nur ein Mosaiksteinchen im Gesamtbild. Der Kampf gegen den Petro-Dollar (oder des sich Verabschiedens davon) geht weiter:

      “This Is A Trend”: Increasingly More Russian Companies Set To Drop Dollar, Switch To Chinese Yuan

      “Over the last few weeks there has been a significant interest in the market from large Russian corporations to start using various products in renminbi and other Asian currencies and to set up accounts in Asian locations.”

      …………

      In other words, as we said all along, more western sanctions, more dropping of the USD. And now Russia has the trump card…….

      http://www.zerohedge.com/news/2014-06-09/trend-increasingly-more-russian-companies-set-drop-dollar-switch-chinese-yuan

    • markus sagt:

      Wie hoch ist Zuwachs bei schweizer Banken ? :-)

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