Das deutsche Spardiktat

Newsletter vom 23.04.2012 – Verelendung made in Germany

BERLIN/MADRID/ATHEN (Eigener Bericht) – Das deutsche Spardiktat führt
in den verschuldeten Ländern der südlichen Eurozone zu neuen
ökonomischen und sozialen Verwerfungen. Spanien, das noch Ende März
Kürzungen in Höhe von 27 Milliarden Euro vornahm, muss sein
Sparprogramm auf 37 Milliarden Euro ausweiten. Immer mehr Kreditnehmer
können ihre Schulden nicht pünktlich begleichen; bei einem
Zahlungsrückstandsvolumen von 143,8 Milliarden Euro können die Banken
des Landes sich faktisch nur noch über die Europäische Zentralbank
refinanzieren. Auch Italien rutscht in die Abwärtsspirale aus
Kürzungen, steigender Arbeitslosigkeit, sinkender Kaufkraft und
wachsenden Sozialausgaben und muss, wie schon vor Jahren Griechenland,
seine Sparziele bereits korrigieren. Griechenland ist von der
Entwicklung voll erfasst; letztes Jahr gingen 68.000 Betriebe bankrott
- das Auftragsvolumen war dramatisch eingebrochen. Auch für dieses
Jahr wird mit einer hohen Zahl von Firmenpleiten gerechnet. Dafür
bieten sich deutschen Unternehmen gute Chancen, beim Ausverkauf der
verbliebenen Staatsbetriebe die Filetstücke zu erwerben – zu
billigsten Preisen.

mehr
http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58311

About these ads

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ photo

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Follow

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.

Schließe dich 71 Followern an

%d Bloggern gefällt das: