Dem Wissenschaftlichen Beirat der „Stiftung Zentrum gegen Vertreibungen“, die mit Gaucks Namen wirbt, gehört ein Völkerrechtler an, von dem es in der konservativen Presse heißt, er stehe „in die Nähe rechtsextremer Kreise.“

Newsletter vom 21.03.2012 – Neben den Toten von Auschwitz

BERLIN (Eigener Bericht) – Im Beisein der deutschen Kanzlerin hat der
Bund der Vertriebenen (BdV) am gestrigen Dienstag an zentralem Ort im
Herzen Berlins eine neue Ausstellung eröffnet. Das Projekt führt drei
Einzelausstellungen zusammen, die der BdV in den letzten Jahren mit
Hilfe seiner Stiftung „Zentrum gegen Vertreibungen“ erstellen lassen
hat. Es beschreibt die Geschichte „deutscher Volksgruppen“ in
zahlreichen Gebieten Osteuropas und ihre Umsiedlung in die heutige
Bundesrepublik. Politisch stützt sie damit „Deutschtums“-Aktivitäten
in Ost- sowie Südosteuropa, die deutschsprachige Minderheiten zum
Einflussinstrument der Berliner Außenpolitik machen; sie manifestiert
zudem die deutsche Staatsposition, die Umsiedlung der Deutschen nach
dem Zweiten Weltkrieg sei „Unrecht“ gewesen, den östlichen
Nachbarstaaten könne deshalb bis heute „Schuld“ zugeschrieben werden.
Bei seiner Ausstellungspräsentation beruft sich der BdV auf die
jahrelange Unterstützung des neuen Bundespräsidenten Joachim Gauck.
Dem Wissenschaftlichen Beirat der „Stiftung Zentrum gegen
Vertreibungen“, die mit Gaucks Namen wirbt, gehört ein Völkerrechtler
an, von dem es in der konservativen Presse heißt, er stehe „in die
Nähe rechtsextremer Kreise.“

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http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58295

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