Sternstunden der Demokratie Zum 17., 18. und 21. März 2012

Sternstunden der Demokratie

Zum 17., 18. und 21. März 2012

1) Zum 17. März 2012:

Am 17.3. sollte in der Jahrhunderthalle in Bochum der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan mit dem Steiger-Award [1] geehrt werden, der für Menschlichkeit und Toleranz vergeben wird. Auf der dazugehörigen Internetseite ist zu lesen: „Preisträger in diesem Jahr sind Ihre Majestät Königin Silvia von Schweden, Bundespräsident a.D. Horst Köhler, die Schauspieler Hannes Jaenicke und Christine Neubauer, Journalist Peter Kloeppel, Nachwuchsmusiker Tim Bendzko, Modedesigner Wolfgang Joop sowie Dirigent und Musikdirektor Steven Sloane. Sie repräsentieren nach Einschätzung der Jury Offenheit, Menschlichkeit, Geradlinigkeit, Toleranz.“ Als Laudatoren werden Liz Mohn, Regina Ziegler und Henning Mankel genannt; „die Laudatio auf Premierminister Erdoğan hält der frühere Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland Gerhard Schröder“ [2].

Das Wenigste, was man den Veranstaltern vorwerfen kann, ist die mangelnde Information über die türkische Politik gegenüber Minderheiten. Erst vor wenigen Tagen stellte ein türkisches Gericht in Ankara nach einem neunzehn Jahre andauernden Strafverfahren das Verfahren gegen die Drahtzieher und Täter des Massakers im Jahre 1993 in Sivas ein. Eine wütende Menschenmenge hatte sich am 2. Juli 1993 nach dem Freitagsgebet in der ostanatolischen Stadt Sivas versammelt, und aus ihr heraus wurde ein Anschlag auf ein alevitisches Kulturfest verübt, bei dem 35 Menschen verbrannten. Am hellichten Tag wurde das Hotel Madımak in Brand gesetzt, in dem die alevitischen Sänger, Schriftsteller und Politiker untergebracht waren.

Stellvertretend für viele weitere Kritik(-punkte) sehr vieler verschiedener Organisationen möchte ich Ali Doğan, den Generalsekretär Alevitischen Gemeinde Deutschland (AABF), zitieren, der von einer „Verhöhnung der Opfer des Sivas-Massakers von 1993“ sprach. „Deutschland sollte Erdoğans Politik der Intoleranz und Unmenschlichkeit nicht noch mit einem Preis honorieren. Bei Verbrechen gegen die Menschlichkeit darf und kann es keine Verjährung geben.“ Ansonsten verweise ich auf die Seite der Alevitischen Gemeinde Deutschlands (AABF) [3] und auf den Artikel der Seite der Föderation der Dersim Gemeinden in Europa (FDG) [4]. Auf ein Polizei-Video vom 2. Juli 1993 in Sivas [5] verweist ein Artikel von ZDF heute [6].

Gegen die Preisverleihung, die als „blanker Hohn“ und „Salz in der Wunde“ empfunden wurde, demonstrierten etwa 28000 Menschen, vorwiegend Menschen mit türkischen oder auch inzwischen deutschen Pässen, Kurden, Dersimer und Armenier. Ministerpräsident Erdoğan sagte sein Erscheinen ab (offizielle Begründung war der Abschuß eines türkischen Militärhubschraubers über dem Nord-Irak), die Preisverleiher verzichteten darauf, ihn irgendwann anders nachreichen zu wollen, und der friedliche und demokratische Protest hatte also Erfolg: Der türkische Ministerpräsident ist in Deutschland nicht mit einem Preis für Toleranz und Menschlichkeit geehrt worden.

2) Zum 18. März 2012:

Daß Beate Klarsfeld nicht zur Bundespräsidentin gewählt werden würde, war keine Überraschung. Aber die Tatsache, dass sie als Kandidatin aufgestellt war, wird wenigstens als „Fußnote in die Geschichtsbücher eingehen“ (Luc Jochimsen). Und die Möglichkeit einer längst überfälligen Verleihung des Bundesverdienstkreuzes an die „Nazi-Jägerin“, die nicht nur für Hans-Christian Ströbele „damals (1968) eine Heldin“ war, wurde gestern mehrfach erwähnt. Ich hätte mich bei der Wahl gestern wohl auch der Stimme enthalten müssen.

Wer mich gestern aber regelrecht begeistert hat, war der Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU), der in meinem Herz, meinem Verstand und in meiner Seele wieder einen Begriff entflammte, der mir der allerwichtigste ist: Konsens der Demokraten. Seine Rede [7] war für mich wie eine seelische Badewanne, und selten war ich so glücklich, in einem freien Staat wie der Bundesrepublik zu leben, der die Demonstrationsfreiheit so vieler betroffener Menschen „türkischer Herkunft“ gegen den türkischen Ministerpräsidenten garantiert, sich so fest und humorvoll („Am 18. März 1793 wurde die Mainzer Republik proklamiert. Sie war unter dem Eindruck und unter dem Einfluss der Französischen Revolution der erste radikaldemokratische Versuch deutscher Jakobiner, eine Republik zu gründen. – Es müssen sich jetzt nicht bei jedem Datum die tatsächlichen oder vermeintlichen Erben der jeweiligen Ereignisse zu Wort melden. – 55 Jahre später, am 18. März 1848, begann die erste deutsche Revolution. – Eigentlich hätten es jetzt ein paar mehr sein müssen.“) –in seiner demokratischen Tradition verankert weiß und so souverän die Belästigungen der drei NPD-Abgeordneten abwehrte.

3) Zum 21. März:

Der 21. März ist der UNESCO-Welttag der Poesie. Poesie wird meist mit „Dichtung“ übersetzt; verdichtete, komprimierte Gedanken und Gefühle sind ihr Inhalt. Deshalb sind Gedichte auch so schwer, ja eigentlich unmöglich zu übersetzen, weshalb es so wichtig ist, Gedichte auch in ihren jeweiligen Originalen zu erhalten. Deshalb gehören für mich der Tag der Poesie und der Tag der Muttersprache [8] unmittelbar zusammen.

Wenn Sprachen und ihre Literatur verboten werden, sind Gedichte wie Tresore, in denen Schätze aufgehoben werden, die nur sehr schwer zu erreichen sind.

Aber auch in Deutschland gibt es Gedichte, die zum Teil auch vertont und gesungen wurden, von denen man aber viel zu selten hört, die man nicht im Musikunterricht lernt und die doch viel geeigneter wären, Interesse an Musik und am „deutschen Kulturgut“ zu wecken. In seiner Rede sagte mein Bundestagspräsident: „Der Barrikadenkampf, der am 18. März 1848 in Berlin begann, war ein gewaltiger, auch gewalttätiger Schritt auf dem Weg zur Demokratie in Deutschland. Bereits seit Anfang des Monats hatten sich in Berlin Menschen vor dem Schloss versammelt, um Presse- und Versammlungsfreiheit und eine Volksvertretung zu fordern. Am 18. März 1848 waren es Schüsse von Soldaten in die versammelte Menge vor dem Berliner Schloss, die zur Katastrophe führten. Das war der berühmte Funken, der das Pulverfass zum Explodieren brachte, in der Konfrontation des Militärs mit Handwerkern, Schriftstellern, Arbeitern, Dienstboten und Studenten. Am Ende des Barrikadenkampfes blieben mindestens 270 Tote auf den Straßen liegen, darunter viele Frauen, Jugendliche und Kinder.“

Und da fiel mir das Gedicht „Zum 18. März“ von Ludwig Pfau (1821-1894) ein, dessen erste drei Strophen ich hier wiedergeben möchte [9]:

„Vor dem Berliner Schlosse

ertönt ein Trauerlied:

Da liegen viel hundert Tote,

sie liegen in Reih’ und Glied.

Und Leich’ um Leiche tragen

die Bürger stumm heran,

als wollten sie sagen: ‚König!

Da sieh, was Du getan!’

Viel tausend Stimmen drohen:

der König muß herab;

er salutiert den Toten

und nimmt die Mütze ab.

Da bluten all auf’s neue

bei ihres Mörders Nah’n,

als sprächen sie: ‚Das hat ein König,

ein deutscher König getan!’

Weh! Volk, vom eig’nen Blute

Sind Deine Hände rot;

Der Bruder schlug den Bruder,

weil es ein Fürst gebot.

Ein großes Grab soll alle

In seinem Schoß empfahn,

drauf schreibet: ‚Das hat ein König,

ein deutscher König getan!’

[1] http:/ www.der-steiger-award.de

[2] http://www.der-steiger-award.de/de/aktuelles/55-preistraeger-2

[3] http://alevi.com; siehe hier besonders den „Pressespiegel“ http://alevi.com/de/pressespiegel/

[4] http://www.fdg-dersim.com/deutsch/aktuel/157-presse.html?399a3adf93e09fdf35036f523251fc42=b710cc7eba77bfca8afd786e8bbcc068

[5] http://www.youtube.com/watch?NR=1&v=5V4PjzREGrE&feature=endscreen

[6] http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/23/0,3672,8492983,00.html

[7] http://www.bundestag.de/bundestag/praesidium/reden/2012/002.html

[8] http://www.zazaki.de/deutsch/nadjawelttagmuttersprache.pdf

[9] Dieses und viele weitere Lieder zum 18. März 1848 befinden sich auf der Schallplatte „Lieder der deutschen Revolution“ von Dieter Süverkrüp

Двери у кампањи уз подршку истакнутих интелектуалаца

Двери у кампањи уз подршку истакнутих интелектуалаца

„Разлог због којег ми старији треба да подржимо Двери је то што су они прави родољуби, часни и поштени људи“, рекао је данас академик Коста Чавошки.

Двери у изборну кампању улазе уз подршку угледних јавних личности, из света науке, културе, уметности и спорта: др Коста Чавошки, др Смиља Аврамов, др Јасмина Вујић, др Мила Алечковић Николић, др Љубомир Протић, др Александар Липковски, др Марко С. Марковић, Добрица Ерић, Милутин Шошкић, првак опере Миодраг Јовановић, писац Антоније Ђурић…

На конференцији за новинаре, одржаној данас, 19. марта, у Центру за медије Двери угледни интелектуалци су се новинарима обратили и објаснили шта их је мотивисало да подрже Двери на предстојећим изборима.

Бранимир Нешић, портпарол Покрета и члан Управног одбора, прочитао је писмо др Марка С. Марковића које је Дверима стигло из Француске, од једног од најугледнијих интелектуалца српске дијаспоре.  Између осталог, Марковић каже: „Као интелектуалац који је сав свој труд и рад посветио Богу и роду, позивам Вас, драги земљаци, да поклоните своје поверење, Дверима чији је циљ свеобухватан препород наше отаџбине.“

Новинарима се обратио и др Александра Липковски, професор Математичког факултета, Универзитета у Београду, који је рекао: „Ја се обраћам свима онима који се двоуме да ли да гласају или не. Обраћам им се са молбом да изађу на изборе, и да гласају за нове младе људе, за Србију, за нашу заједничку добробит, позивам их да гласају за Двери.“

Проф. др Мила Алечковић Николић и председница ЖЕНЕС-a, је истакла да подржава Двери јер их види као оличење новог система вредности и као покрет који враћа на српску политичку сцену моралну вертикалу, а узима најбоље и од политичке левице и од деснице.

Др Љубомир Протић, пензионисани професор Математичког факултета Универзитета у Београду и бивши директор Завода за уџбенике и наставна средства, обратио се новинарима речима: „Бројка од шест милијарди евра повећања спољног дуга за време ове последње Владе, јасно говори за кога не треба гласати, док вишегодишња делатност Двери говори за кога треба гласати.“

На крају, новинарима се обратио и академик Коста Чавошки, рекавши:

„Разлог због којег ми старији треба да подржимо Двери је то што су они прави родољуби, часни и поштени људи.“, додавши да су досадашњи властодршци, какви год да су били, већ показали шта су знали и умели и да од њих не може ништа ново да се очекује. „Ови избори су утолико симболични, јер се одржавају тачно сто година од наше победе у Балканским ратовима, када смо се изборили за Косово и Метохију. Данашње стање је стање окупације и националне издаје које се може прекинути само новом, младом, некомпромитованом политичком елитом.“

Песма Добрице Ерића Дверима, оригинална верзија

 

Информативна служба

Двери-Покрета за живот Србије

ВАЖНО ЗА СУБОТИЧАНИНЕ, ЖИВОТ СРБИЈЕ И СУБОТИЦЕ!!!

НЕЗАВИСНУ ЛИСТУ ДВЕРИ МОЖЕТЕ ПОТПИСАТИ У СУБОТИЦИ! На адреси Матије
Корвина 22А, у пасажу, канцеларија 5. ПРЕКО ПУТА Q БАРА КРОЗ ПАСАЖ,
КАНЦЕЛАРИЈА СА ЛЕВЕ СТРАНЕ! У ЧЕТВРТАК 22. и ПЕТАК 23. МАРТА, од 14:30 до
20:00 часова. Помозите да се види опција ЗА ЖИВОТ СРБИЈЕ!!!

„Србија је са Дверима“

ДВЕРИ У НИШУ ПОЧИЊУ ИЗБОРНУ КАМПАЊУ

Породичном шетњом по којој су Двери постале познате јавности, у недељу, 18. марта, у Нишу, Двери-Покрет ЗА живот Србије почињу своју предизборну кампању.  Шетња креће у 17 часова са Трга краља Милана до Народног позоришта, где у 18 часова почиње промотивна изборна конвенција: „Србија је са Дверима“.

На предизборној конвенцији Двери  ће говорити: академик Коста Чавошки, др Снежана Димитријевић, лекар и мајка троје деце,  Саша Илијић, мр Предраг Митровић,  Мирослав Паровић, проф. др Драгиша Бојовић, Бошко Обрадовић.

Информативна служба

Двери – Покрета за живот Србије
Адреса: Вишеградска 6-1/11, 11000 Београд; Tел/факс: 0113660219;****

Eлектронска пошта: pressluzba@dverisrpske.com; Web: www.dverisrpske.com****

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*КАМПАЊА ДВЕРИ УЗ ПОДРШКУ УГЛЕДНИХ ЈАВНИХ ЛИЧНОСТИ*

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Двери – Покрет ЗА живот Србије ће у понедељак, 19. марта, у 12 часова, у
свом Центру за медије, у Доситејевој 16, организовати конференцију за
новинаре на којој ће јавне личности које подржавају Двери још једном
саопштити своје мотиве и разлоге за подршку Дверима. ****

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Међу бројним интелектуалцима, уметницима, спортистима који су до сада
подржали Двери,  у понедељак ће бити присутни академик Коста Чавошки,
легендарни голман Милутин Шошкић, проф.др Мила Алечковић, проф. др Љубомир
Протић и проф. др Александар Липковски.****

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Након конференције бићете у могућности да и у неформалној атмосфери, уз
коктел, поразговарате са нашим угледним званицама.****

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*ПОНЕДЕЉАК, 19. МАРТ, 12 ЧАСОВА, ДОСИТЕЈЕВА 16*

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*У прилогу Вам достављамо обавештење о почетку изборне кампање Двери
заказане за 18. март 2012.*

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С поштовањем, ****

Ивана Лајић

Служба за односе с јавношћу****

presssluzba@dverisrpske.com****

Моб: +381 62 8868 565

Die Medienvertreter müssen sich verpflichten, über die Inhalte dieser Treffen strengstes Stillschweigen zu bewahren.

Newsletter vom 19.03.2012 – Umfassend – vernetzt – strategisch

BERLIN (Eigener Bericht) – Im zwanzigsten Jahr ihres Bestehens stellt
die Bundesakademie für Sicherheitspolitik (BAKS) das
verfassungsrechtliche Gebot der Trennung von Polizei, Militär und
Geheimdiensten offensiv in Frage. Der zentrale militärpolitische Think
Tank der Bundesregierung fordert stattdessen die „aktive Vernetzung
sicherheitspolitisch relevanter Akteure“. Ausdruck dieser Bestrebung
sind unter anderem die jährlich von der BAKS veranstalteten „Seminare
für Sicherheitspolitik“, bei denen Vertreter der Repressionsbehörden
mit Repräsentanten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Klerus,
Gewerkschaften und Medien zusammengeführt werden. Explizites Ziel ist
die „Integration“ der Teilnehmer in die sogenannte Strategic
Community; ihnen sollen „Handlungskompetenzen“ vermittelt werden, die
sie befähigen, „krisenhafte Entwicklungen zu meistern“. Eine weitere
zentrale Aufgabe sieht die BAKS in der propagandistischen Vermittlung
eines „umfassenden Sicherheitsbegriffs“, der nicht mehr zwischen
äußeren und inneren Bedrohungen differenziert und alle
gesellschaftlichen Bereiche einbezieht. Zu diesem Zweck offeriert die
Institution Journalisten Hintergrundgespräche mit
Führungspersönlichkeiten aus Bundeswehr, Polizei und Geheimdiensten.
Die Medienvertreter müssen sich verpflichten, über die Inhalte dieser
Treffen strengstes Stillschweigen zu bewahren.

mehr
http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58293

POGLED IZ RUSIJE: GODINA KOJA JE SRBIJI UBILA PERSPEKTIVU

POGLED IZ RUSIJE: GODINA KOJA JE SRBIJI UBILA PERSPEKTIVU

petak, 31 decembar 2010 11:36 Jelena GUSKOVA

guskova3112articleBila je to za Srbiju teška godina, ispunjena poniženjima, bez rezultata u pogledu približavanja Evropskoj uniji i još teža za većinu stanovnika zemlje

Godina 2010. za Srbiju nije bila laka. Ukratko, u ekonomiji i socijalnoj sferi godina je bila krizna i besperspektivna, a u politici, unutra¹njoj i spoljnoj – nesamostalna, pogubna i konvulzivna.

Narod je oèekivao nekakav boljitak, ali se suoèio sa padom ¾ivotnog standarda, sa inflacijom od osam procenata, sa slabljenjem dinara, poskupljenjem poljoprivredne produkcije, nesta¹icom mleka, poveæanjem penzionog uzrasta, smanjenjem penzija i plata. Praktièno nema perspektiva da se ti procesi u ekonomiji zaustave u nastupajuæoj godini.

U politièkoj sferi godina je protekla u znaku verovanja da se Srbija pribli¾ava Evropskoj uniji. Upravo su u tom pravcu bile okrenutie sve snage vlade. Meðutim, stvari se nisu pomerile sa mrtve taèke. U tom procesu, èinilo se, Srbija je mogla oèekivati pozitivnu odluku, s obzirom da je pokazala svoju popustljivost u pogledu mnogih pitanja. Nije uhap¹en jedino general Mladiæ i Beograd nije priznao nezavisnost Kosova. Ali upravo su se ti uslovi pokazali odluèujuæim u poslednjoj fazi razmatranja prijave Srbije. Parlament Holandije je 13. oktobra doneo odluku da predlo¾i evropskim parlamentarcima da odlo¾e razmatranje kandidature Srbije do Bramercovog izve¹taja u decembru 2010. godine da Srbija u punoj meri saraðuje sa Ha¹kim tribunalom. Meðutim, generalni tu¾ilac MTBJ Ser¾ Bramerc je izjavio da vlasti Srbije treba da jo¹ vi¹e rade, da aktivnije tragaju za Ratkom Mladiæem i Goranom Had¾iæem. Ocenjujuæi nivo saradnje sa MTBJ, Bramerc je saop¹tio da Srbiji „predstoji da jo¹ mnogo ¹to¹ta uradi“. Prema njegovim reèima, srpske vlasti treba da preðu sa spremnosti da uhapse tra¾ene na neposredni operativni rad u tom pravcu. A to udaljava ulazak Srbije u Evropsku uniju.

Osim hvatanja generala Mladiæa, Brisel postavlja jo¹ jedan uslov Beogradu – da dezintegri¹e teritoriju, ¹to ukljuèuje, pored svega ostalog, davanje i drugoj autonomnoj pokrajini Vojvodini veæih prava i sloboda i statusa federalne jerdinice. I vlasti pristaju na podr¹ku separatizma u toj autonomnoj pokrajini: usvojen je Statut Vojvodine, a u 2011. godini biæe otvorena specijalna kancelarija Vojvodine u Briselu. Taj proces æe budno pratiti opunomoæeni predstavnici Evropskog parlamenta.

NATO I KOSOVO U protekloj godini Zapad je poku¹ao da primora Srbiju da prizna nezavisnost Kosova, a Beograd da izaðe iz te situacije sa najminimalnijim gubicima. Srbija je poku¹avala da se ukalupi u pravno polje i pitanje re¹i u Generalnoj skup¹tini UN i Meðunarodnom sudu (MS). Meðutim, MS je priznao da „usvajanje deklaracije o progla¹enju nezavisnosti 17. februara 2008. godine ne kr¹i op¹te meðunarodno pravo, Rezoluciju Saveta bezbednosti UN 1244 (1999) ili „Ustavne okvire“. Zato usvajanje deklaracije nije prekr¹ilo bilo koju primenjivu normu meðunarodnog prava“.

Dobiv¹i negativan odgovor, Beograd je ponovo sa neshvatljivom uporno¹æu nastavio da traga za istinom kod meðunarodnih organizacija, koje se nisu proslavile objektivno¹æu u vreme kriza na Balkanu. Na kraju je Srbija uspela da podnese Generalnoj skup¹tini UN ne tekst sopstvene rezolucije, veæ variojantu koju su „redigovale“ Evropa i SAD i u kojoj Srbija „sa po¹tovanjem“ prihvata odluku Meðunarodnog suda i ne insistira na svom stavu nepriznavanja nezavisnosti Kosova. Predlo¾eno je da se nastavi dijalog izmeðu Kosova i Srbije, koji u SAD shvataju kao pregovore dve nezavisne dr¾ave.

Pitanje ulaska Srbije u NATO ove godine nije ¹ire razmatrano, ali ni pa¾nja u zemlji prema tom problemu nije spla¹njavala. Stvar je u tome ¹to je na Balkanu jedino Srbija ostala dr¾ava koja je izjavila da ne te¾i ulasku u NATO. Skup¹tina Srbije je jo¹ u decembru 2007. godine donela odluku o vojnoj neutralnosti Srbije. A u februaru 2010. godine ¹ef MSP Srbije Vuk Jeremiæ je potvrdio kurs srpskih vlasti u pravcu oèuvanja neutralnosti i odbijanja pridru¾ivanja raznim vojnim ili odbrambenim savezima. Ali to uop¹te ne znaèi da je ovakav stav i definitivan. U srpskom dru¹tvu danas se vode ¾uène diskusije povodom ulaska u NATO. Izjava Jeremiæa svedoèi o tome da je za sada prevaga na strani onih snaga koje su kategorièki protiv èlanstva u Alijansi. Vlasti SAD veruju da Srbija treba da uðe u NATO. Nedavno je novi ambasador SAD u Beogradu Meri Vorlik izjavila, da su vrata u NATO za Srbiju otvorena iako takvu odluku treba da donese sam srpski narod. Prema njenim reèima, Va¹ington u potpunosti podr¾ava „evropske i evroatlantske te¾nje Srbije“ i èini sve da pomogne naporima te zemlje u tom pravcu. Objavljeni podaci na sajtu Vikiliksa takoðe pokazuju da je Srbije spremna na ustupke i povodom Kosova i povodom ulaska u NATO (1).

UNUTRA©NJA SCENA Unuta¹nju politièku scenu Srbije karakteri¹e nestabilnost, nejedinstvo po mnogim pitanjima, pored ostalog i o prisajedinjenju NATO, Evropskoj uniji, saradnji sa Rusijom, o oceni vojnih dogaðaja 90-ih godina i odgovornosti za raspirivanje rata. Nove nepovoljna tendencija je postala faktièki raskol Srpske pravoslavne crkve.

Mo¾e se rezimirati da je za Srbiju odlazeæa godina bila te¹ka, ispunjena poni¾enjima u borbi za oèuvanje Kosova, nestabilna, i bez rezultata u pogledu pribli¾avanja Evropskoj uniji, a takoðe te¹ka za veæinu stanovnika zemlje, umornih od borbe za opstanak tokom dve poslednje decenije.