Die Spannungen am Persischen Golf

Newsletter vom 09.01.2012 – Ende im Gemetzel

BERLIN (Eigener Bericht) – Deutsche Politikberater verlangen einen
Schulterschluss des Westens zugunsten möglicher Militärschläge gegen
Iran. Der Versuch, im sogenannten Nuklearkonflikt mit Teheran
„diplomatische Lösungen zu fördern“, gehe „schon lange an den
Realitäten vorbei“, behauptet ein aktueller Beitrag in der Zeitschrift
Internationale Politik, dem einflussreichsten Medium des
außenpolitischen Establishments in der Bundesrepublik. Die „iranische
Bedrohung“ entziehe sich der Logik traditioneller Politik; sie ähnele
„klassischen griechischen Tragödien“, die „in der Regel in einem
Gemetzel“ endeten. Berlin dürfe sich Militärschlägen nicht verweigern
und müsse die Bevölkerung auf mögliche Folgen, etwa Attentate gegen
Ziele in Europa oder höhere Benzinpreise, vorbereiten. Die Forderungen
richten sich ausdrücklich gegen eine zweite Fraktion der Berliner
Außenpolitik, die den deutschen Interessen mit kooperativen
Einflussmitteln („Wandel durch Annäherung“) besser zu dienen meint.
Ihr sind expansionsinteressierte Wirtschaftskreise zuzurechnen, die
auf Geschäfte mit Iran nicht verzichten wollen. Während die für
Militärschläge offene Fraktion publizistisch in die Offensive geht,
nehmen die Spannungen am Persischen Golf dramatisch zu.

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http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58235

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