Mittel und Methoden zur Erzeugung von Kriegsbereitschaft

Newsletter vom 15.09.2011 – Motivationspillen für die Volksseele

BERLIN (Eigener Bericht) – In einer offiziösen deutschen Publikation
werden Mittel und Methoden zur Erzeugung von Kriegsbereitschaft in der
Bevölkerung diskutiert. Die Autoren, die hochrangige Funktionen in
Staatsverwaltung, Bundeswehr, Wissenschaft und Medien bekleiden,
äußern unter anderem die Auffassung, Bilder von „blutrünstigen
Diktatoren“ oder „verhungernden Kindern“ dienten als „moralisches
Schwungrad für einen militärischen Einsatz“. Auch die Fernsehaufnahmen
vom Einsturz des World Trade Center in New York am 11. September 2010
hätten wie „Motivationspillen“ für den Krieg gegen Afghanistan
gewirkt. Dabei unterscheiden die Autoren klar zwischen
Massenpropaganda für den „Mann auf der Straße“ und einer ebenfalls von
ihnen angemahnten „sicherheitspolitischen Debatte“. Letztere sei eine
„Domäne der Eliten“, heißt es: Insbesondere die „außen- und
sicherheitspolitisch ernst zu nehmenden Bundestagsfraktionen“ müssten
lernen, „Entscheidungen ohne falsche Rücksicht auf die öffentliche
Akzeptanz zu treffen“.

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http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58146

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