Brüssel dringt auf den Ausbau des EU-Interim-Freihandelsabkommens (EPA) mit Ghana und seine Ausweitung auf ganz Westafrika.

Newsletter vom 25.05.2011 – Global Europe

BERLIN/BRÜSSEL/ACCRA (Eigener Bericht) – Brüssel dringt auf den Ausbau
des EU-Interim-Freihandelsabkommens (EPA) mit Ghana und seine
Ausweitung auf ganz Westafrika. Wie EU-Delegierte vor wenigen Tagen
bei einem Ghana-European Union Business Forum in der ghanaischen
Hauptstadt Accra erklärten, müssten die Verhandlungen insbesondere mit
dem westafrikanischen Staatenbündnis ECOWAS beschleunigt werden.
Hintergrund ist der in hohem Tempo wachsende Wirtschaftseinfluss
Chinas in Westafrika; deutsch-europäische Unternehmen fürchten,
gegenüber der Volksrepublik ins Hintertreffen zu geraten. Die
sogenannten Economic Partnership Agreements (EPA), welche die EU
eigentlich mit sämtlichen Staaten Afrikas, der Karibik und der
Pazifikregion abschließen will, stoßen seit Jahren auf Widerstand, da
mit gravierenden Folgen für die Wirtschaft der betroffenen
Entwicklungsländer gerechnet wird. Strukturanpassungsprogramme in
Ghana etwa, die in einigen Grundzügen den EPA ähneln, haben
beträchtliche Teile der dortigen Landwirtschaft in den Ruin getrieben.
Berlin unterstützt die Umsetzung der EPA, von denen es sich
beträchtliche Vorteile für deutsche Unternehmen verspricht, mit
Mitteln der sogenannten Entwicklungshilfe.

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http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/58071

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