Das deutsche Verteidigungsministerium weitet seine Aktivitäten auf der Arabischen Halbinsel aus

Newsletter vom 13.12.2010 – Vom fragilen Nutzen der Golfdiktaturen

MANAMA/DOHA/BERLIN (Eigener Bericht) – Das deutsche
Verteidigungsministerium weitet seine Aktivitäten auf der Arabischen
Halbinsel aus. Berlin wolle in Zukunft am Persischen Golf „noch mehr
präsent“ sein, teilt der Parlamentarische Staatssekretär im
Verteidigungsministerium, Christian Schmidt, mit. Schmidt hat vor
wenigen Tagen am diesjährigen „Manama Dialogue“ teilgenommen, einer
prominent besuchten internationalen Tagung, die sich der
militärpolitischen Lage im Mittleren Osten widmete. Mit steigendem
Rüstungsexport und wachsender militärischer Kooperation tut sich
Deutschland bereits jetzt in den Diktaturen der Arabischen Halbinsel
hervor. Gleichzeitig intensivieren deutsche Firmen ihre Zusammenarbeit
mit Staaten und Staatsfonds aus den arabischen Golfautokratien.
Jüngstes Beispiel ist der Einstieg des Emirats Qatar bei Hochtief, der
den spanischen Konkurrenten ACS an einer Übernahme des deutschen
Baukonzerns hindern soll. Abgesehen von derlei wirtschaftlichem Nutzen
zielt die Zusammenarbeit mit den Diktaturen am Persischen Golf vor
allem darauf ab, Iran zu schwächen. Seit der Zerschlagung der Macht
des Irak steht Iran der Weg zur Vormachtstellung im bedeutendsten
Ressourcengebiet weltweit offen.

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http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57966

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