Unter dem Eindruck drohender Staatsbankrotte in Portugal und Spanien spitzt sich die deutsche Diskussion um einen Ausstieg aus der europäischen Währung zu – ZBOG DRŽAVNOG BANKROTA ŠPANIJE I PORTUGALU ZAOŠTRAVA SE U NEMAČKOJ DISKUSIJA O ISTUPU IZ ZAJEDNIČKE MONETARNE VREDNOSTI, EVRA

Newsletter vom 30.11.2010 – Europas Stunde Null

BERLIN/DUBLIN (Eigener Bericht) – Unter dem Eindruck drohender
Staatsbankrotte in Portugal und Spanien spitzt sich die deutsche
Diskussion um einen Ausstieg aus der europäischen Währung zu. Die
Frage, „was der Erhalt des Euro kosten darf“, sei „zu einer der
schwierigsten Güterabwägungen geworden, die je eine Bundesregierung zu
treffen hatte“, urteilen Beobachter. „Sowohl der Erhalt als auch der
Zerfall der Gemeinschaftswährung“ könnten gleichermaßen „zu sehr hohen
Verlusten führen“. Dabei dränge die Zeit, schreiben
Wirtschaftskommentatoren: „Wir müssen uns der Debatte stellen. Jetzt.“
Im Gespräch ist neben dem Aufbau einer einheitlichen
EU-Wirtschaftsregierung und der Rückkehr zu nationalen Währungen eine
Aufteilung der Währung in einen starken (Nordeuropa) und einen
schwachen (Südeuropa) Euro. Der faktische Ausschluss der schwächsten
Länder Südeuropas wird ebenfalls diskutiert. Insgesamt sei die
aktuelle Entwicklung „kaum mehr planbar durch die Politik“, warnt ein
Ökonom von der Universität der Bundeswehr in Hamburg. Selbst ein
ungesteuerter „chaotischer Zerfall“ des Eurosystems sei durchaus
möglich.

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http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57957

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