Vor der morgigen Bekanntgabe des diesjährigen Friedensnobelpreisträgers erklären deutsche Medien einen chinesischen „Dissidenten“ zum Favoriten

Newsletter vom 07.10.2010 – Deutschland gegen China (III)

BERLIN/BEIJING (Eigener Bericht) – Vor der morgigen Bekanntgabe des
diesjährigen Friedensnobelpreisträgers erklären deutsche Medien einen
chinesischen „Dissidenten“ zum Favoriten. Es wäre „ein mutiges
Zeichen“, sollte das Nobelkomitee den Ehrenvorsitzenden des
chinesischen Pen-Zentrums, Liu Xiaobo, auszeichnen, heißt es in der
deutschen Presse. Liu verlangt unter anderem die weitgehende
Privatisierung von Staatseigentum in China und die Rückgabe
enteigneten Landes an frühere Großgrundbesitzer. Deutsche
Regierungskreise, Parteienstiftungen und NGOs bedienen sich seit
Anfang der 1990er Jahre in zunehmendem Maße sogenannter Dissidenten,
um sich stärkere Druckmöglichkeiten gegenüber Beijing zu verschaffen.
Gänzlich unabhängig von ihren konkreten politischen Forderungen werden
die „Dissidenten“ dem deutschen Publikum als „Menschenrechtler“
präsentiert, um Stimmung gegen Beijing zu schüren; auch werden sie
ungeachtet ihrer aktuellen Einflusslosigkeit für künftige Zeiten als
mögliche Kooperationspartner bei einem eventuellen Umbruch in China
bereitgehalten. Im dritten Teil der Serie über die Berliner
China-Strategien schildert german-foreign-policy.com die Nutzung
chinesischer „Dissidenten“ durch die deutsche Außenpolitik.

mehr
http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57913

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