Deutsche Unternehmen bemühen sich um Zugriff auf die zweitgrößten Erdgasreserven südlich der Sahara – in Angola

Newsletter vom 06.10.2010 – Erdgas aus Afrika (II)

BERLIN/LUANDA/WINDHOEK (Eigener Bericht) – Deutsche Unternehmen
bemühen sich um Zugriff auf die zweitgrößten Erdgasreserven südlich
der Sahara – in Angola. Die Vorkommen des Landes an Erdöl und Erdgas
öffneten „der deutschen petrochemischen Industrie ähnliche Chancen wie
in den Ländern des Nahen und Mittleren Ostens“, urteilen
Wirtschaftskreise. Deutsche Firmen versuchen sich schon jetzt für die
Vergabe neuer Konzessionen in Stellung zu bringen, die nächstes Jahr
durchgeführt werden soll. Zu den Hauptkonkurrenten der Bundesrepublik
gehört dabei China, dessen wichtigster Erdöllieferant Angola ist. Die
angolanischen Ölprofite erlauben es dem Land, in großem Maßstab Waren
zu importieren – unter anderem aus Deutschland – und die weithin
zerstörte Infrastruktur wieder aufzubauen – mit Beteiligung deutscher
Firmen. Dabei handelt es sich auch um Infrastrukturprojekte, die von
deutschen Unternehmen im südlichen Afrika benötigt werden, um die dort
von ihnen produzierten Waren abzusetzen. Ermöglicht wird das für die
deutsche Wirtschaft höchst profitable Geschäft von der deutschen
Entwicklungshilfe.

mehr
http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57912

Eine Antwort

  1. Interessanter Artikel.Der Blog macht inhaltlich einen guten Eindruck. Werd auch die nächsten Posts verfolgen!

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