Russischer Spitzenpolitiker will Stiftung für Kosovo-Heiligtümer gründen

SOK AKTUELL

Nachrichtenagentur der Serbischen Orthodoxen Diözese

für Mitteleuropa

13. August 2010

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Russischer Spitzenpolitiker will Stiftung für Kosovo-Heiligtümer gründen

Elftes Treffen der Orthodoxen Kinder in Montenegro

Russischer Spitzenpolitiker will Stiftung für Kosovo-Heiligtümer gründen

(MOSKAU) Der erste stellvertretende Vorsitzende des russischen Föderationsrates, Alexander Torshin, setzt sich für die Erhaltung des serbischen orthodoxen Erbes im Kosovo-Metohija ein. Laut einer Meldung der Agentur Interfax Religion hat sich Torshin für die Gründung einer Stiftung zur Erhaltung der orthodoxen heiligen Stätten in der abtrünnigen südserbischen Provinz ausgesprochen. „In dieser Stiftung sollten viele Menschen aus verschiedenen Ländern engagiert werden“, sagte Torshin. Sie sollen „alle zusammen“ den Schutz der orthodoxen Klöster durch kosovarische Kräfte beobachten, da die vorläufige Kosovo-Verwaltung „kein Interesse an der Wahrung der Orthodoxie und der orthodoxen Heiligtümer“ in der Region habe. Nach Torshin solle die Stiftung zur Erhaltung des orthodoxen Erbes im Kosovo-Metohija zunächst die Vertreter Russlands und der USA für sich gewinnen. Der russische Politiker setzt sich auch dafür ein, dass orthodoxe Heiligtümer im Kosovo-Metohija auf die UNESCO-Welkulturerbe-Liste gesetzt werden. Seiner Meinung nach werden die christlichen Minderheiten im Kosovo-Metohija unterdrückt.

Derzeit stehen nur vier der serbischen orthodoxen Heiligtümer im Kosovo-Metohija auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes: die Klöster Visoki Decani, Gracanica und das Patriarchatskloster von Pec sowie die Gottesmutter-Kathedrale „Bogorodica Ljeviska“ in Prizren.

Die NATO-geführte, internationale Friedenstruppe im Kosovo (KFOR) hat angekündigt, den Schutz der serbischen orthodoxen Kirchen und Klöster an die kosovarische Polizeitruppe abzugeben. Diese ist vorwiegend albanisch geprägt.

Elftes Treffen der Orthodoxen Kinder in Montenegro

Volkstanzgruppe vor dem Kloster Cetinje

(CETINJE) In Cetinje, der alten montenegrinischen Hauptstadt und der Residenzstadt der Metropoliten von Montenegro, fand am 10. August das 11. Treffen der orthodoxen Kinder Montenegros statt. Das diesjährige Treffen stand unter dem Vorzeichen des 180-sten Todestages des Hl. Petar von Cetinje (1748 – 18. Oktober 1830). Dieser Heilige war der wohl bedeutendste Fürstbischof von Montenegro. Die Veranstaltung wurde nach der Hl. Liturgie in der Klosterkirche durch Metropolit Amfilohije (Radovic) von Montenegro eröffnet. In seiner Ansprache betonte der Metropolit die wichtige Rolle der Kinder im Neuen Testament. An dem Treffen nahm auch eine Gruppe von Kindern aus Weißrussland teil.

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