Herman van Rompuy im Kloster Decani

SOK AKTUELL

Nachrichtenagentur der Serbischen Orthodoxen Diözese

für Mitteleuropa

14. Juli 2010

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Herman van Rompuy im Kloster Decani

Serbischer Staatspräsident besucht Klöster in Montenegro

Erster serbischer Theologe in Münster promoviert

Herman van Rompuy im Kloster Decani

Serbische orthodoxe Identität der Heiligtümer im Kosovo muss geschützt werden: Bischof Teodosije, Hermann van Rompuy und Vater Sava (Janjic) vor der Klosterkirche in Decani.

(DECANI) Der Präsident des Europäischen Rates, Herman van Rompuy, hat am 6. Juli das serbische orthodoxe Kloster Visoki Decani im Westen von Kosovo-Metohija besucht. Dort wurde er vom Vikarbischof der Diözese Raszien-Prizren, Bischof Teodosije (Sibalic) von Lipljan empfangen. Der serbische Bischof informierte van Rompuy über die Bedingungen unter denen die Serben im Kosovo leben müssen sowie über die Probleme der Gläubigen, heißt es in einer Mitteilung der Diözese Raszien-Prizren. Ebenfalls wurde über den Schutz der serbischen orthodoxen Heiligen Stätten gesprochen. Es wurden auch die weiteren Schritte thematisiert, die unternommen werden müssen, damit „ein friedliches und ungestörtes Leben der Klöster der Serbischen Orthodoxen Kirche sowie die Wahrung der serbischen orthodoxen Identität des serbischen spirituellen und kulturellen Erbes gewährleistet wird“, heißt es wörtlich in der Mitteilung der Diözese Raszien-Prizren über den Besuch Herman van Rompuys im Kloster Visoki Decani.

Die kosovo-albanischen Machthaber versuchen immer wieder, die serbische Identität der orthodoxen Heiligen Stätten im Kosovo-Metohija zu leugnen und diese als „kosovarisches Erbe“ zu behandeln. Diesen Versuchen widersetzt sich sowohl die Serbische Orthodoxe Kirche (SOK), als auch der Staat Serbien.

Im Kloster Visoki Decani werden immer wieder ranghohe Gäste aus der Politik empfangen: Am 21. Mai besuchte es der NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen, am 1. März sprach dort eine Delegation italienischer Parlamentarier mit Bischof Teodosije, am 19. Februar war die Hohe Vertreterin der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, Catherine Ashton, Lady Ashton of Upholland, im Kloster zu Gast.

Serbischer Staatspräsident besucht Klöster in Montenegro

Vor den Reliquien im Kloster Cetinje: Metropolit Amfilohije, Boris Tadic und Filip Vujanovic

(CETINJE) Der serbische Staatschef Boris Tadic hat im Rahmen seines offiziellen Besuchs im benachbarten Montenegro auch zwei große Heiligtümer der Serbischen Orthodoxen Kirche (SOK) besucht: das Kloster in Cetinje, das Zentrum der Metropolie Montenegro, sowie das Kloster Piva. Tadic kam nach Cetinje zusammen mit dem montenegrinischen Staatspräsidenten, Filip Vujanovic. Im Kloster wurden die beiden Staatschefs von Metropolit Amfilohije von Montenegro empfangen. Die beiden Statspräsidenten verehrten die berühmten Reliqiuen, die im Kloster aufbewahrt werden: die rechte Hand Johannes des Täufers, eine Partikel des Hl. Kreuzes sowie die Reliquien des Hl. Fürstbischofs Petar von Cetinje (18.-19. Jh.). In seiner Ansprache betonte Metropolit Amfilohije die historischen Verbindungen zwischen Serbien und Montenegro.

Bischof Joanikije und Boris Tadic in der Klosterkirche von Piva

Im Kloster Piva empfing Bischof Joanikije von Budimlje-Niskic das serbische Staatsoberhaupt. Die Familie Tadic kommt aus der Gegend von Piva: Der Vater des serbischen Staatspräsidenten wurde auch in dieser Gegend geboren.

Erster serbischer Theologe in Münster promoviert

“Doctor magna cum laude“: Rade Kisic

Bei dem feierlichen Actus academicus der Katholischen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster wurde am 10. Juli Rade Kisic aus der serbischen orthodoxen Diözese Zahumlje-Herzegowina zum Doktor der Theologie promoviert. Seine Dissertation über den Hl. Gregor den Großen, genannt auch Gregorius Dialogus, wurde mit „magna cum laude“ bewertet. Kisic ist der erste serbischstämmige Doktor der Theologie der Universität Münster.

Rade Kisic beim Actus academicus in Münster

In seiner Studie „Patria caelestis. Die eschatologische Dimension der Theologie Gregors des Großen“ untersucht Kisic die Lehre des „ersten Mönchs auf dem Papstthron“, Gregors I. (ca. 540-604, Papst 590-604). Diese Lehre habe einen maßgeblichen Einfluss auf die Theologie des Mittelalters und besonders auf die mystische Tradition des Westens ausgeübt, betont der Autor. Vor dem Hintergrund des Zusammenbruchs der antiken Zivilisation am Ende des sechsten Jahrhunderts habe Gregor eine in der lateinischen Tradition verwurzelte und stark eschatologisch orientierte Theologie entwickelt, die entscheidend von der Antithese temporalis – aeternus geprägt sei. Die Arbeit Kisics erörtert die eschatologische Dimension der Theologie Gregors, die für alle Aspekte seines Denkens grundlegend ist. Ihr Konvergenzpunkt sei nach Kisic die patria caelestis, „die himmlische Heimat“. Die gesamte Lehre Gregors sei von seinem auf das Jenseits gerichteten Blickwinkel geformt, betont Kisic im Abstract seiner Doktorarbeit.

Rade Kisic wurde 1977 in Trebinje, Bosnien-Herzegowina, geboren. Nach dem Studium an der Orthodoxen Theologischen Fakultät in Belgrad kam er im Jahr 2004 als Doktorand zu Professor Alfons Fürst an die Westfälische Wilhelms-Universität Münster. Kisics Studie über den Hl. Gregor den Großen soll in der Reihe Studien und Texte zu Antike und Christentum beim Verlag Mohr Siebeck erscheinen. Für seine Promotion hatte Rade Kisic vier Jahre lang ein Stipendium von „Renovabis“, während er ein Jahr lang Stipendiat der Universität Münster war.

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GROZDANA OLUJIĆ U POSETI DECI IZ DIJASPORE OKUPLJENOJ U LETNJOJ ŠKOLI „SVETI SAVA“ U AZANJI

GROZDANA OLUJIĆ U POSETI DECI IZ DIJASPORE OKUPLJENOJ U LETNJOJ ŠKOLI „SVETI SAVA“  U AZANJI

„ČUVAJTE JEZIK KAO SEBE“

Azanja.- Pričala im je bajke, a oni, užarenih očiju slušali i dobacivali, dopunjavali je, radujući je što i „Šarenorepu“ i „Zlatokosu“ i mnoge druge njene, širom sveta poznate bajke znaju odlično. I na srpskom i na jezicima zemalja odakle dolaze. Tako je u Azanji izgledao  susret  aktuelne NIN-ove  dobitnice za roman godine, Grozdane Olujić, i stotinu  srpske dece iz dijaspore, okupljene u, već tradicionalnoj Letnjoj školi Sveti Sava, koja se po 16. put održava pod rukovodstvom profesorke Radmile Kunčar, a  uz podršku ministarstava za kulturu i dijasporu.

Okupljeni iz celog sveta, tokom jula i avgusta, u Azanji i Kusatku biće, mališani naših iseljenika, smešteni u domovima svojih ovdašnjih vršnjaka, u ovoj specifićnoj školi koja se voli i u kojoj se uči kako se voli i ne zaboravlja otadžbina. Svoju omiljenu književnicu dočekali su ushićeni, tiskali se želeći da se slikaju s njom. Pre pričanja njenih bajki koje su svi znali, ali ih rado iz njenih usta pažljivo slušali, Grozdana Olujić je mališanima poručila:

– Čuvajte, deco, svoj jezik kao sebe! Učite sve te strane jezike, ali svoj ne zaboravljajte! Ako jezik sačuvate, sačuvaćete i ovu zemlju, to je važno da znate. U ovoj knjizi, „Glasovi u vetru“, nagrađenoj, ja takođe o tome pišem. Vi je još ne možete razumeti, ali vam kažem najvažnije: ne zaboravljajte maternji jezik!

O stvaralaštvu Grozdane Olujić malim gostima je pričao i prof dr Aleksandar Jovanović, književni kritičar i dekan Učiteljskog fakulteta iz Beograda, kao i direktorka ove neobične škole Radmila Kunčar.

Todora Škoro

Na slici: Grozdana Olujić mališanima iz dijaspore priča svoje bajke

Subscribe to ByronicA to stay in touch! Support The Lord Byron Foundation! Volume XIII Number 3 Winter 2010 „BYRONICA“ Newsletter of the Lord Byron Foundation for Balkan Studies in its Summer 2010 issue brings

Subscribe to ByronicA to stay in touch! Support The Lord Byron Foundation! Volume XIII Number 3 Winter 2010 „BYRONICA“ Newsletter of the Lord Byron Foundation for Balkan Studies in its Summer 2010 issue brings

*        Srebrenica,  15 Years Later – THE ANATOMY OF A LIE
*        Nebojsa Malic on pushing the Srebrenica Myth (5)
·         Serbia’s EU Hopes Finally Dashed (7)
·         Greece’s Financial Crisis Explained (8)
·         Vojin Joksimovich on Serbia’s Flawed EU Obsession (11)
·         New LBF Book: The Krajina Chronicle (excerpts) – IV (13)
·         James Bissett on Croatia’s Unatoned For Crimes (21)
·         Holocaust Deniers at the U.S. State Department (22)
·         An Interview with Lee Jay Walker (24)
·         Srdja Trifkovic on Greater Romanian Irredentism (26)
·         Julia Gorin on Albanian Islamists in Switzerland (29)
·         Srdja Trifkovic on Israel and the West, Geert Wilders (30)

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Der Westen könne seinen Einfluss in Moskau an Beijing verlieren

Newsletter vom 14.07.2010 – Nach Osten!

BERLIN/MOSKAU/BEIJING (Eigener Bericht) – Mit ihrer heute beginnenden
Reise nach Russland und China treibt die Bundeskanzlerin den Ausbau
der deutschen Wirtschaftsbeziehungen jenseits von EU und Nordamerika
voran. Hintergrund ist der rasche Aufstieg Chinas und die damit
verbundene aktuelle Verschiebung des weltwirtschaftlichen
Schwergewichts von den Ländern am Atlantik zu den Pazifikstaaten.
Bereits jetzt liegen mit den USA, China und Japan die drei weltgrößten
Volkswirtschaften am Stillen Ozean. Haben die Exporte nach China die
Bundesrepublik über die Weltwirtschaftskrise hinweggerettet, so sieht
Berlin sich nun gezwungen, die deutsch-russische Zusammenarbeit mit
raschen Schritten voranzutreiben. Denn auch Russland gerät immer
stärker in den ökonomischen Sog der Volksrepublik; Wirtschaftskreise
warnen schon, der Westen könne seinen Einfluss in Moskau an Beijing
verlieren. In Berlin soll deshalb das neue „Berthold-Beitz-Zentrum“
der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik die wirtschaftliche
Expansion nach Russland fördern. Konkrete Schritte stehen zudem bei
der aktuellen Reise der Kanzlerin auf dem Programm.

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http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57857

Kurznachricht: Ein Denkmal für die Zarin

Am vergangenen Freitag ist im ostdeutschen Zerbst ein Denkmal für
Zarin Katharina die Große enthüllt worden.

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http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57858

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http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57857

Први доктор богословских наука из СПЦ у Минстеру

ИНФОРМАТИВНА СЛУЖБА

СРПСКЕ ПРАВОСЛАВНЕ ЕПАРХИЈЕ СРЕДЊОЕВРОПСКЕ

13. јули 2010.

Посетите наш нови портал на немачком

са вестима из целе СПЦ:

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Први доктор богословских наука из СПЦ у Минстеру

Докторирао «са великом похвалом»: Раде Кисић

На свечаној универзитетској прослави «Академски чин» (actus academicus) одржаној у суботу 10. јула на Католичком богословском факултету у Минстеру, доктором богословских наука проглашен је српски теолог Раде Кисић из Епархије захумско-херцеговачке. Његов докторат о Светом Григорију Двојеслову оцењен је од стране комисије оценом «са великом похвалом» (magna cum laude). Кисић је први доктор теологије српског порекла на Универзитету у Минстеру.

Раде Кисић приликом свечаног «Академског чина» у Минстеру

У својој студији «Patria caelestis. Есхатолошка димензија теологије Св. Григорија двојеслова», Кисић разматра богословско учење «првог монаха на папском трону», Григорија I (око 540-604, Епископ римски од 590 до 604). Ово учење, наводи Кисић у резимеу свога импресивног рада, имало је пресудан утицај на развој средњовековног, посебно мистичног богословља на западу Европе. Живећи у времену слома античке цивилизације на крају 6. века, папа Григорије развија своју наглашено есхатолошки оријентисану теологију, утемељену на основама латинске традиције; суштински, ово је богословље одређено антитетичким позицијама временског и вечног (termporalisaeternus). У својој дисертацији, Раде Кисић образлаже есхатолошку димензију богословља Св. Григорија Двојеслова, чију конвергентну тачку, наглашава аутор, представља идеја небеске домовине (patria caelestis). Кисић истражује у којој је мери целокупна теологија Св. Григорија одређена његовом ка оностраном усмереном перспективом.

Раде Кисић рођен је 1977. године у Требињу. Студирао је на Православном богословском факултету у Београду, а од 2004. године борави у Немачкој, на докторским студијама код професора Алфонса Фирста, тренутно декана Католичког теолошког факултета Вестфалског Вилхелмовог Универзитета у Минстеру. Дисертација Радета Кисића биће објављена у едицији «Студије и текстови о антици и Хришћанству» издавачког предузећа Мор Зибек, реномираног издавача богословске и философске литературе из Тибингена. За свој докторат, Раде Кисић примао је четири године стипендију друштва «Реновабис», немачке римокатоличке организације посвећене сарадњи са Православљем, док је годину дана био стипендиста самог Универзитета у Минстеру.

Информативна служба

Српске православне епархије средњоевропске

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The Path to Modernity by Srdja Trifkovic The Thirty Years War: Europe’s Tragedy by Peter H. Wilson

Chronicles: A Magazine of American Culture

Vol. 34, No. 8, August 2010, pp. 26-27

REVIEWS

The Path to Modernity

by Srdja Trifkovic

The Thirty Years War: Europe’s Tragedy by Peter H. Wilson

Cambridge, MA: Belknap Press 1,040 pp., $35.00

The Hobbesian mayhem that struck Europe in the first half of the 17th century was not an event, or a series of events, befitting the designation of a war. The plural form, as in the Napoleonic Wars, would be more apt. It was a pancontinental minus-sum-game involving all major players (save Russia) that continued, relentlessly, long after its early instigators and participants were dead. The conflict was not a Clausewitzian “continuation of politics by other means”; it was a substitution of politics by the torch and the sword.

Peter H. Wilson’s detailed narrative shows the Thirty Years War as absurd, not only morally but technically. Rational players, he contends, could have wrapped it up well before Sweden joined the fray, yet the balance between ends and means in the decisionmaking calculus—tenuous to start with—was lost to fear, pride, blood lust, va-banque adventurism, fanaticism, and numbing inertia well before the war entered its most destructive phase in the 1630’s. These sentiments are present in varying degrees in all wars. In Europe between 1618 and 1648, they were dominant.

After a striking opening that covers the Defenestration of Prague, Wilson takes the reader through 100 years and 266 pages of events – the Reformation, the emergence of confessional power politics, the complex late-16th-century European chessboard – that provide the backdrop to the main story. His ensuing account of who did what to whom, and why, is dryly authoritative (endnotes take 70 pages of small font) and likely to remain a definitive history of the war for decades to come. The book is not a joy to read, however. That the narrative is sometimes hard to follow is partly owing to the complexity of the material. When the author errs, it is on the side of excessive detail. The following passage illustrates the problem:

Two-thirds of La Valette’s army deserted as supply arrangements broke down. As it became obvious the Hessians would not cooperate, the cardinal retreated precipitously to Metz in September. Gronsfeld crossed with 6,500 Bavarian troops to join Gallas in pushing south from Saarbrücken into Lorraine. This struck clearly at French interests, but was intended to restore the situation there prior to the French invasion of 1632, not to attack France itself. Duke Charles had launched his third attempt that year to recover his duchy, striking across Alsace from Breisach at the end of June with the help of two Bavarian cavalry regiments. His second sister, Henriette of Pfalzburg, accompanied the troops in male attire and participated in the fighting.

The above is but one half of a single paragraph, and the bit about Henriette is neither a footnote nor in parentheses. There are too many names of people and places in Wilson’s book, most of them making a single cameo appearance. (In history, as in design, less can be more.)

In the last two chapters, however, Wilson comes into his own as a world-class historian. His final 80 pages provide a bold but not flamboyant revisionist finale. Most importantly, he downplays the religious dimension of the conflict. Although religious tension contributed to the outbreak of the war, the link was far from straightforward:

All Christian confessions sprang from common roots, but developed a momentum of their own due to vested material interests, social concerns for status and prestige, and the psychological need to belong and to define that belonging by distancing oneself from those holding different views.

Eastern Central Europeans, on the other hand, realized that confessional disputes impaired their ability to fight the Ottomans who represented a threat to all Christians. Among the upper crust the common veneration of classical forms helped raise the exchange of ideas above sectarianism, and even during the war Ferdinand chose Protestants as imperial poets laureate.

Confessional rights, claims, and grievances, intertwined with constitutional disputes, were significant in the overall mix of motives and justifications for action, but they were not nearly significant enough, Wilson contends, to validate the old view that the period 1618-48 was an extension of the wars of religion of the previous century. During the Thirty Years War, France was an ally of Lutheran Sweden and Calvinist Holland against Catolicissima Spain and against the Catholic emperor, up to one third of whose soldiers were Protestants. Sweden fought her coreligionist Denmark, while Saxony, Brandenburg, and others changed sides during the conflict. Protestant Scots served in the French, Polish, and Imperial armies; many Scots and Irish Catholics fought for Sweden, Denmark, and Holland; and many men converted to the faith of their current employer. All of them ignored Pope Urban VIII, a cynical Barberini “compromised by his own opportunism” and jealous of the Habsburg power in Spain and the empire alike.

The Thirty Years War became infamous for its all-pervasive violence and unremitting destruction even before it was over. British readers, Wilson relates, were informed by such publications as Dr. Vincent’s illustrated Lamentations of Germany (1638), showing murder, mutilation, and mayhem in graphic detail: “All parties in the subsequent British Civil Wars struggled to avoid their conflict descending into the depravity they believed afflicted Germany.” A century and a half later, Schiller and other German Romantics, obsessed with death, destruction, and the loss of identity, merged the collective memory of plunder, mass murder, and plague with a sense of blameless German victimhood and of merciless foreign savagery, with the promise of eventual redemption through the rise of a new, stronger German nation from the ashes. It was a powerful and dangerous mix, with lasting significance for the Germans and for the rest of Europe.

As Wilson shows, however, the destruction was uneven across time and spaces, allowing some regions to recuperate as others were being ravaged. The lasting devastation caused by the Swedes along the Elbe, Rhine, and Main valleys, and by the Imperialists and their allies in the Protestant areas after Nördlingen, was unprecedented but, mercifully, not universal. The demographic and economic recovery was vigorous, even if uneven. Wilson concludes that an accurate assessment of the war’s human and material cost is impossible, but that a 15-20 percent population decline in the affected areas is more realistic than the old claim of 33 percent or more that had been long accepted as fact. Nonetheless, “Even a 15 percent decline would make the Thirty Years War the most destructive conflict in European history.” By comparison, the Soviet Union, which suffered the heaviest casualties of World War II, lost less than 12 percent of its inhabitants, while, in Europe as a whole, 34 million dead accounted for no more than 6 percent of its pre-war population.

The scale of lethal violence perpetrated by soldiers against civilians is also questioned by Wilson. Beatings, plunder, and intimidation were common enough, but documented murder and rape were less widespread than has generally been believed. The Saxon town of Naumburg lost more than half of its 8,900 inhabitants between 1618 and 1645, yet only 18 were listed as killed by soldiers, despite the place having been sacked and plundered for a week by the Swedes in 1635. For soldier and civilian alike, disease combined with poor nourishment, displacement, and atrocious hygiene proved more potent than muskets, sword, and cannon. In the ranks, Wilson estimates, “three men died of disease for every one killed in action, suggesting that up to 1.8 million soldiers died during the war.” It is very likely, he contends, that many of the people who died in the empire between 1618 and 1648 would have had their lives cut short by plague, typhus, and cholera even without the war, but troop movements, plunder, and dislocation clearly made things much worse.

Wilson’s conclusions regarding the war’s economic, social, political, administrative, cultural, and artistic impact are original, often striking. He traces the phenomenon of 17th-century inflation and explains that it would have hit Europe even without the mayhem. He disposes of the German and Czech nationalist myths, mutually hostile yet equally insistent that the conflict destroyed vibrant pre-war cultures and led to alien domination. En passant, Wilson demolishes the German claim, post-Versailles, that the loss of Pomerania to Sweden denied Germany an opportunity to become a colonial power until the 1880’s and thus contributed to her sense of encirclement, which led to the tragedy of 1914.

The resilience of the municipal and provincial structures in the German-speaking lands was impressive. Though in acute crisis, Wilson says, territorial rule did not collapse, and administrators adapted under seemingly impossible conditions. The result was a process of managerial secular rationalization inherent in state development and the concurrent weakening of the power of princely and ecclesiastical elites. The war forced contemporaries to confront a question central to early modern life (the relative roles of God and people in shaping events), and the answers were detrimental to the attempts, after 1648, to reestablish the old order. Wilson is careful to stress that mid-17th-century European rulers were not conscious state-builders. Nevertheless, by providing a new charter for European relations, the Peace of Westphalia paved the way to absolutism, to the centralized monopoly of legitimate violence, to the secularization of politics and society, to the global system of sovereign states as primary international actors, and, thus, to modernization.

“Europe’s tragedy,” indeed.

Srdja Trifkovic is the author, most recently, of The Krajina Chronicle.

Vesti iz Male biblioteke

Plavi èuperak – Mika Antiæ

Plavi-cuperakPostoji jedan èuperak plavi, pogodi gde… u mojoj glavi! Od 1965. kada se pojavila zbirka „Plavi èuperak“, svi nara¹taji ba¹ uz „Èuperak“ uèe o ljubavi i svetu oseæanja.

Prvo elektronsko izdanje „Plavog èuperka“ sadr¾i 20 zvuènih zapisa Miroslava Antiæa koji èita svoje pesme, ukljuèujuæi i pesmu „Plavi èuperak“. Ovi èarobni zvuèni zapisi nikada pre nisu bili objavljeni.

Cena knjige: 1 kliker
Adresa: www.malabiblioteka.net/Plavi-cuperak/

Mama je glagol od glagola raditi – Mo¹o Odaloviæ

Mama-je-glagolMo¹a Odaloviæa odreðuju posebna oseæanja ka porodici, deci, kuæi, narodu i obièajima. U njegovom mekom pesnièkom dodiru ognji¹te porodice se nalazi u maminim rukama i srcu.

Mo¹o Odaloviæ je sa ljubavlju proèitao svih 40 pesama sadr¾anih u ovoj vrhunskoj pesnièkoj zbirci.

Cena knjige: 1 kliker
Adresa: www.malabiblioteka.net/Mama-je-glagol/

Konj aplaudira – Alen Boske

Konj-aplaudiraPesme „Konj aplaudira“ su posveæene deèaku koji je pisac mogao biti da je ostao u rodnoj zemlji, odakle je sa porodicom oti¹ao jo¹ kao beba.

Ove pesme nose prièe, igre i poruke odraslog, pedesetogodi¹njeg èoveka takvom detetu.
Dubokoj lepoti ovih pesama doprinela je svojim izuzetnim èitanjem Mirjana Vukmiroviæ.

Cena knjige: 1 kliker
Adresa: www.malabiblioteka.net/Konj-aplaudira/

Korisne veze

U pripremi

Garavi_sokak

„Garavi sokak“ – Mika Antiæ

Elektronsko izdanje zbirke pesama „Garavi sokak“ Miroslava Antiæa.

Igrane knjige

Mala biblioteka sadr¾i mnogobrojne knjige koje su proèitali pisci i glumci. Potra¾ite znak èitaèa koji se nalazi na svakoj strani koja je proèitana i odaberite isti da slu¹ate zapise.

Klikeri

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