Nachrichtenagentur der Serbischen Orthodoxen Diözese für Mitteleuropa 7. Juli 2010 Deutschland: Bischof Konstantin gratuliert Christian Wulff

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Nachrichtenagentur der Serbischen Orthodoxen Diözese

für Mitteleuropa

7. Juli 2010

Deutschland: Bischof Konstantin gratuliert Christian Wulff

EU: Kommission gegen Rassismus und Intoleranz kritisiert Missstände in Makedonien

Kosovo: Bischof besucht Opfer des Bombenanschlags

Belgrad: Patriarch segnet Diaspora-Serben

Deutschland: Bischof Konstantin gratuliert Christian Wulff

Bischof Konstantin (Djokic)

(HILDESHEIM-HIMMELSTHÜR) Der Oberhirte der orthodoxen Serben in Deutschland, Österreich, Liechtenstein und der Schweiz, Bischof Konstantin (Djokic), hat am Montag, dem 5. Juli, Christian Wulff zu seiner Wahl zum deutschen Bundespräsidenten gratuliert. In seinem Brief an Wulff bezeichnete Bischof Konstantin den Bundespräsidenten als eine Persönlichkeit von ausgesprochen integrativer Haltung. Insbesondere würdigte er dabei die Verdienste Wulffs im Bereich der Integration von Migranten. Auch zeigte sich der orthodoxe Oberhirte erfreut, dass nun zum ersten Mal ein Niedersachse deutscher Bundespräsident geworden sei, denn die Diözese Mitteleuropa habe auch ihr Zentrum in Niedersachsen: im Gottesmutterkloster in Himmelsthür bei Hildesheim.

Für die Ausübung seines hohen Amtes wünschte Bischof Konstantin dem Bundespräsidenten Gottes Segen und alles erdenklich Gute.

Christian Wulff war am 30. Juni zum deutschen Bundespräsidenten gewählt worden.

EU: Kommission gegen Rassismus und Intoleranz kritisiert Missstände in Makedonien

(SKOPJE) Die Europäische Kommission gegen Rassismus und Intoleranz, ein Gremium des Europarates, hat in ihrem Bericht vom 15. Juni ausdrücklich auf die Missstände in Verbindung mit der Nichtanerkennung der Orthodoxen Erzdiözese Ohrid in Makedonien aufmerksam gemacht. Die Kommission zeigte sich wegen der Lage der religiösen Minderheiten im südlichsten ex-jugoslawischen Land besorgt und betonte, dass viele Anträge der Religionsgemeinschaften für die amtliche Eintragung nicht bewilligt worden seien. Dazu gehöre auch der Antrag der autonomen Orthodoxen Erzdiözese Ohrid, wird im Bericht der Kommission gegen Rassismus und Intoleranz des Europarates unterstrichen.

Die autonome Erzdiözese Ohrid untersteht dem Serbischen Patriarchat. Мakedonische Machthaber jedoch protegieren die so genannte „Makedonische Orthodoxe Kirche“, eine in den 60er Jahren politisch entstandene Spaltergruppierung der Serbischen Orthodoxen Kirche, die in der Orthodoxie nicht anerkannt wird. Das Oberhaupt der autonomen Erzdiözese Ohrid, Erzbischof Jovan, wurde von den makedonischen Behörden mehrmals strafrechtlich verfolgt und nach offensichtlich politisch motivierten Prozessen auch zu Freiheitsstrafen verurteilt.

Kosovo: Bischof besucht Opfer des Bombenanschlags

Sorge für die Verletzten: Bischof Teodosije im Krankenhaus von Kosovska Mitrovica

(KLOSTER GRACANICA) Vikarbischof Teodosije von Lipljan hat am Wochenende in einem Krankenhaus von Kosovska Mitrovica die Opfer eines Bombenanschlags im serbischen Teil dieser Stadt besucht, um ihnen Trost zu spenden.

In dem Bombenanschlag war am vergangenen Freitag, dem 2. Juli, ein Mann getötet worden, während elf Menschen verletzt worden waren. Die Explosion geschah während einer friedlichen serbischen Protestkundgebung gegen die Einrichtung der von Serbien nicht anerkannten kosovarischen Institutionen im serbischen Stadtteil von Kosovska Mitrovica.

Der serbische Sicherheitsrat hat den Bombenanschlag als Terrorakt der albanischen Separatisten eingestuft. Der Angriff sei eine Folge des Versuchs der EU-Verwaltung im Kosovo, den serbisch dominierten, nördlichen Teil der abtrünnigen Provinz ins Kosovo zu integrieren, so die serbischen Regierungskreise. Serbiens Präsident Boris Tadic verlangte von der UNO eine Verurteilung des Angriffs durch den Sicherheitsrat.

Patriarch segnet Diaspora-Serben

(BELGRAD) Patriarch Irinej hat am 4. Juli die Delegierten der serbischen Diaspora-Versammlung empfangen und gesegnet. Er legte den Vertretern der Auslandsserben nahe, ihren Wurzeln treu zu blieben. „Wenn ein Fluss die Verbindung zu seiner Quelle verliert, dann trocknet es aus“, sagte der Serbische Patriarch.

Der Diaspora-Minister in der serbischen Regierung, Srdjan Sreckovic, betonte die Wichtigkeit der Kirche für die Diaspora: Die Kirche sei immer eine Stütze der Serben im Ausland gewesen, so Sreckovic.

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