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für Mitteleuropa

31. März 2010

«Tiefe Trauer»: Bischof Konstantin zum Tod von Bischof Josef Homeyer

(HILDESHEIM/HIMMELSTHÜR) Der serbische orthodoxe Bischof von Mitteleuropa, Konstantin (Djokic), hat heute an den römisch-katholischen Bischof von Hildesheim, Norbert Trelle, ein Beileidsschreiben anlässlich des Todes des hildesheimer Altbischofs Josef Homeyer gerichtet. Der Tod Homeyers habe viele christliche Herzen in tiefe Trauer versetzt, heißt es im Brief Bischof Konstantins.

Auch der Generalvikar der Serbischen Orthodoxen Diözese für Mitteleuropa und Pfarrer der Kirchengemeinde in Hannover, Erzpriester Milan Pejic, trauert um Bischof Homeyer: «Er war auch in den schwersten Zeiten ein großer Freund der Serbischen Orthodoxen Kirche (SOK) und der Serben. Während des NATO-Bombardements im Jahr 1999 hat er in jedem Gottesdienst Kollekte für die humanitäre Hilfe für Serbien gesammelt. Es ist nicht leicht, jemanden zu unterstützen, der von der ganzen Welt abgestoßen wird.»

Sowohl als Diözesanbischof von Hildesheim als auch als Präsident der Kommission der römisch-katholischen Bischofskonferenzen in der EU (ComECE) unterstützte Homeyer die SOK auf verschiedenen Ebenen. Bischof Homeyer und seine Diözese halfen mehrfach den serbischen orthodoxen Gemeinden in Deutschland, auf eigenen Beinen zu stehen. Mehrmals reiste Bischof Homeyer nach Serbien, wo er hervorragende Kontakte zum Episkopat der SOK pflegte. Auch der von ihm ins Leben gerufene «Friedensgrund» – ein Projekt der christlichen Jugendarbeit – fand wiederholt in Serbien statt. Regelmäßig nahm Bischof Homeyer auch an den Serbien-Tagungen der Serbischen Orthodoxen Diözese für Mitteleuropa, der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) und der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) teil.

Für seine Unterstützung wurde Homeyer am 1. Juni 2004 mit dem höchsten Orden der SOK ausgezeichnet: dem Orden des Hl. Sava ersten Grades.

Der 1929 im Münsterland geborene Josef Homeyer war von 1972 bis 1983 Sekretär der Deutschen Bischofskonferenz und Geschäftsführer des Verbands der Diözesen Deutschlands (VDD). Von 1983 bis 2004 war er Diözesanbischof von Hildesheim. Als Präsident der ComECE wirkte Homeyer zwischen 1993 und 2006.

Die Trauerfeier für Bischof Homeyer ist für den 10. April in der hildesheimer St.-Godehard-Kirche angesetzt.

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Obere Dorfstraße 12

D-31137 Hildesheim-Himmelsthür

www.diozese.eu

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