Wie üblich werden bei der Veranstaltung auch deutsche Kriegsverbrecher geehrt

Newsletter vom 13.11.2009 – Geschichte wird gemacht

BERLIN/PARIS (Eigener Bericht) – Mit großer Zufriedenheit blickt das
Berliner Establishment auf mehrere geschichtspolitische Erfolge in der
zu Ende gehenden Woche. Die Teilnahme der deutschen Kanzlerin an den
Pariser Feiern zum Waffenstillstand nach dem Ersten Weltkrieg sei „ein
unschätzbarer politischer Akt“, urteilen Beobachter. Die
Transformation der Erinnerung an den Sieg über die deutschen
Aggressoren in ein nivellierendes Gedenken an die Kriegsopfer „auf
beiden Seiten“ ging mit Kritik am Versailler Frieden von 1919 einher,
wie sie bislang vor allem von deutschen Revisionisten erhoben worden
ist. Über die Berliner Feiern vom 9. November heißt es unter Beifall,
ein „Fest der Deutschen“ am Gedenktag der Pogromnacht von 1938 sei ein
„Affront gegen die jüdischen Opfer“, der vor einigen Jahren noch nicht
denkbar gewesen sei. „Geschichtspolitik ist der Anspruch auf geistige
Führung“, resümiert die Presse im Hinblick darauf, dass die deutsche
Sicht auf die Vergangenheit den anderen Ländern Europas aufgenötigt
wird. An diesem Sonntag beendet Berlin die aktuelle Erinnerungswoche
mit dem alljährlichen Gedenken an die deutschen Kriegstoten
(„Volkstrauertag“). Wie üblich werden bei der Veranstaltung auch
deutsche Kriegsverbrecher geehrt.

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http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57670

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