Auslandsinterventionen Berlins stünden „noch viele Jahre durch das 21. Jahrhundert“ auf der Tagesordnung.

Newsletter vom 22.09.2009 – Kundendienst für den Krieg

BERLIN (Eigener Bericht) – Deutsche Militärlieferanten gründen eine
„Industriegruppe Service im Einsatz“ für den Reparatur- und
Wartungsbedarf der Bundeswehr in den künftigen Operationszonen. Wie
die Münchener Waffenschmiede Kraus-Maffei Wegmann mitteilt, hat sie
mit mehreren Firmen einen Kooperationsvertrag über „Wartung und
Instandsetzung“ in „Einsatzgebieten der Bundeswehr oder anderer
NATO-Partner“ geschlossen. Damit soll „eine höhere Effizienz und
Effektivität im Einsatzland“ sichergestellt werden; auch „komplexe
Schadensfälle“ könnten jetzt binnen kürzester Frist behoben werden,
erklärt der Rüstungskonzern. Während die öffentliche Debatte über den
Rückzug der westlichen Truppen aus Afghanistan beginnt, planen
deutsche Firmen bereits ihre Zuarbeit auch für zukünftige
Militäroperationen. Beteiligt sind nicht nur klassische
Waffenproduzenten, sondern auch Spezialisten für militärische
Infrastruktur. Zuliefertätigkeiten für die deutschen Streitkräfte
haben sich in jüngster Zeit als krisenresistent erwiesen und werden
zunehmend zum attraktiven Geschäft: Die deutsche Kanzlerin erklärt,
Auslandsinterventionen Berlins stünden „noch viele Jahre durch das 21.
Jahrhundert“ auf der Tagesordnung.

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http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57622

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