In Polen nimmt die „Landsmannschaft Ostpreußen“ schon längst Einfluss auf die Kommunalpolitik.

Newsletter vom 21.09.2009 – 60 Jahre Aggressionen

BERLIN/PRAG (Eigener Bericht) – Mit einem Rückblick auf „60 Jahre
Vertriebenenpolitik“ untermauert der Bund der Vertriebenen (BdV) sein
Drängen auf die Errichtung einer Gedenkstätte für die Umgesiedelten in
Berlin. Bereits im August hat die Organisation die Zusage der
Bundeskanzlerin erhalten, die Gedenkstätte werde zuverlässig innerhalb
der nächsten Legislaturperiode realisiert. Die Vorarbeiten haben
inzwischen begonnen. Damit kann angesichts der absehbaren Schwächung
des BdV, der in den nächsten Jahren zahlreiche seiner meist älteren
Mitglieder verlieren wird, die Fortdauer der Erinnerung an die
Umsiedlung gesichert werden. Dies gilt als Voraussetzung dafür, mit
revisionistischen Ansprüchen unterschiedlichster Art, die seit
Gründung der Bundesrepublik aufrechterhalten werden, die
Nachbarstaaten im Osten weiter unter Druck zu setzen. Zu den jüngsten
Bemühungen dieser Art gehört der Versuch von „Sudetendeutschen“, in
der Tschechischen Republik eine eigene „Sudetendeutsche
Landsmannschaft in Böhmen, Mähren und Schlesien“ zu gründen. In Polen
nimmt die „Landsmannschaft Ostpreußen“ schon längst Einfluss auf die
Kommunalpolitik.

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http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57621

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