Nach dem Massaker bei Kunduz hat die Bundeswehr erstmals auch am Horn von Afrika einen Menschen getötet

Newsletter vom 09.09.2009 – Vor der Küste des Jemen

SANAA/BERLIN (Eigener Bericht) – Nach dem Massaker bei Kunduz hat die
Bundeswehr erstmals auch am Horn von Afrika einen Menschen getötet.
Beim Beschuss eines fliehenden Bootes durch deutsche Soldaten wurde
ein Insasse tödlich getroffen. Die Militärs verdächtigten den Mann,
der nahe der Hafenstadt Al Mukalla (Jemen) erschossen wurde, der
Piraterie nachgehen zu wollen. Während deutsche Marineschiffe seit
Jahren vor der jemenitischen Küste patrouillieren, eskaliert in dem
Land ein Bürgerkrieg, der inzwischen auch deutsche Interessen
tangiert. So heißt es, die Aufständischen würden von Iran unterstützt
und stärkten dessen Einfluss. Zudem profitierten islamistische
Terroristen von der Schwäche der Zentralregierung und nutzten den
Jemen immer mehr als Sprungbrett und Rückzugsbasis für ihre
Aktivitäten auf der Arabischen Halbinsel. Berlin bekämpft
islamistische Kräfte nicht nur mit Projekten sogenannter
Entwicklungshilfe, sondern unterstützt auch die jemenitische Polizei.
Zudem unterhält die Bundeswehr eine „Beratergruppe“ in dem Land und
bemüht sich seit Jahren, eine Kooperation der Marinen beider Länder
einzuleiten.

mehr
http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57609

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