Die Friedrich-Ebert-Stiftung (SPD) stellt ihre Netzwerke in Kolumbien

Newsletter vom 02.09.2009 – Ein ideales Szenario

BOGOTÁ/BERLIN (Eigener Bericht) – Die Friedrich-Ebert-Stiftung (SPD)
stellt ihre Netzwerke in Kolumbien für Diskussionen über
Aufstandsbekämpfung und über die Übertragbarkeit kolumbianischer
Erfahrungen auf Afghanistan zur Verfügung. Dies geht aus Dokumenten zu
einer Tagung hervor, die die Stiftung bereits im April in der
kolumbianischen Hauptstadt Bogotá mitorganisierte. Kolumbien biete
wegen des Bürgerkrieges „ein ideales Szenario“, um einen sogenannten
asymmetrischen Konflikt exemplarisch zu analysieren, heißt es in einem
Vorbereitungspapier für die Veranstaltung. Neben hochrangigen
US-Militärpolitikern und kolumbianischen Soldaten war dort auch die
Bundeswehr präsent – mit einem Experten für psychologische
Kriegführung, der über die PR-Strategien der deutschen Streitkräfte
referierte. Die Tagung reiht sich ein in die Einflussarbeit der
SPD-nahen Stiftung, die am morgigen Donnerstag mit einer
unverdächtigen Konferenz über „modernen Konstitutionalismus“
weitergeführt wird. Das deutsche Grundgesetz stoße „in zahlreichen
Ländern der Welt (…) auf großes Interesse“, heißt es bei der
Konrad-Adenauer-Stiftung (CDU), die die Konferenz mitorganisiert, über
Einflussmöglichkeiten auf dem Gebiet des Staatsrechts.

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http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57600

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