40 Gemeinden in 18 Jahren: Zum Jahrestag der Inthronisierung von Bischof Konstantin

SOK AKTUELL

Informationsdienst der Serbischen Orthodoxen Diözese

für Mitteleuropa

1. September 2009

40 Gemeinden in 18 Jahren: Zum Jahrestag der Inthronisierung von Bischof Konstantin

(HILDESHEIM-HIMMELSTHÜR) Heute begeht der serbische orthodoxe Diözesanbischof von Mitteleuropa, Bischof Konstantin (Djokic) den 18. Jahrestag seiner Inthronisierung. Am 1. September 1991 wurde Bischof Konstantin von seinem Vorgänger, Bischof Lavrentije – dem heutigen Bischof von Sabac in Westserbien – in sein hohes Amt eingeführt. Anwesend waren dabei hohe Gäste wie Bischof Dositej von Britannien und Skandinavien sowie Prinz Tomislav Karadjordjevic, ein Bruder des letzten jugoslawischen Königs Peter II. Am 21. Juli desselben Jahres hat Bischof Konstantin in der Belgrader Kathedrale die Bischofsweihe empfangen, nachdem er am 23. Mai auf der Tagung des Hl. Konzils der Serbischen Orthooxe Kirche (SOK) zum Diözesanbischof von Mitteleuropa gewählt worden war.

Bischof Konstantin (bürgerlicher Name Krsta Djokic) wurde am 26. September in Gornje Crnjelovo in Semberien (Nordostbosnien) geboren. Nach der Grundschule in seinem Geburtsort ging er auf das Priesterseminar des Hl. Arsenije von Srem (Syrmien) in Sremski Karlovci (Karlowitz, Nordserbien) Mönch wurde er am 28. März 1970. An der Orthodoxen theologischen Fakultät Belgrad diplomierte er im Jahre 1974. Der spätere Bischof Konstantin arbeitete als Angestellter und Sekretär der Diözese Zvornik-Tuzla (Ostbosnien) zwischen 1970 und 1979 und verbrachte ein Jahr in Amerika, wo er die Sprache lernte und sich weiterbildete. Von 1978 bis 1982 war der spätere Diözesanbischof der SOK in Mitteleuropa Lehrer am Priesterseminar der Hl. Drei Hierarchen im Kloster Krka (Diözese Dalmatien, Kroatien). Von 1982 bis zu seiner Wahl zum Bischof im Jahr 1991 war er Professor und Haupttutor am Priesterseminar des Hl. Arsenije von Srem in Sremski Karlovci.

In den achtzehn Jahren seines Bischofsdienstes wurden in der Diözese Mitteleuropa etwa 40 neue Gemeinden eingerichtet. Mehrere größere Zentren der SOK bekamen neue Pfarreien, so dass heute in den meisten Großstädten auf dem Territorium der Diözese zwei oder sogar mehrere serbische orthodoxe Priester tätig sind. Bischof Konstantin förderte unermüdlich den Bau von neuen Kirchengebäuden, und hinterließ so eine sichtbare Spur der serbischen Orthodoxie in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Ebenfalls macht sich der Bischof für den Religionsunterricht an den Schulen stark und fördert die Studien der Kandidaten seiner Diözese an den orthodoxen theologischen Fakultäten in München, Belgrad und Foca.

Während des Bürgerkrieges in Jugoslawien wurde in der Diözese Mitteleuropa eine Diakonie-Kommission gegründet, die den notleidenden Menschen im ehemaligen Jugoslawien zumindest ein wenig helfen konnte. Auch wurde eine Kommission Kirche und Gesellschaft gegründet, die für die Kontakte zu den nichtorthodoxen Kirchen, den staatlichen Institutionen und der Zivilgesellschaft zuständig ist. Die Kommission organisiert, zusammen mit der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) auch die so genannten „Serbien-Tagungen“, die abwechselnd in Serbien und in Deutschland stattfinden und die maßgeblich zur Verständigung zwischen den Kirchen aber auch zwischen den Gesellschaften Deutschlands und Serbiens beitragen.

Gleichfalls wurde unter Bischof Konstantin der Informationsdienst SOK AKTUELL gegründet, der seit 2004 die ansonsten in deutscher Sprache kaum verfügbaren Informationen in Bezug auf die serbische Orthodoxie allen interessierten Medien und Lesern zur Verfügung stellt.

Wir gratulieren Bischof Konstantin zum Jahrestag seiner Inthronisierung und wünschen ihm alles erdenklich Gute von Gott für die Ausübung seines hohen Amtes! Na mnogaja ljeta! Auf viele Jahre

SOK AKTUELL

Informationsdienst der Serbischen Orthodoxen Diözese für Mitteleuropa

Serbische Orthodoxe Diözese für Mitteleuropa

Obere Dorfstraße 12

D-31137 Hildesheim-Himmelsthür

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