Angesichts ernster Schwierigkeiten bei der westlichen Militäroffensive in Afghanistan werden in Berlin Rückzugsforderungen laut

Newsletter vom 28.08.2009 – Warlords

KABUL/WASHINGTON/BERLIN (Eigener Bericht) – Angesichts ernster
Schwierigkeiten bei der westlichen Militäroffensive in Afghanistan
werden in Berlin Rückzugsforderungen laut. Man müsse sich „in den
kommenden zwei Jahren mit voller Kraft engagieren und dann den Abzug
einleiten“, verlangt der ehemalige Bundesverteidigungsminister Volker
Rühe (CDU). Auch Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier spricht
sich für einen „konkreten Fahrplan“ zur Beendigung der Besatzung aus.
Da die Stimmung unter der Bevölkerung in den USA kippe, müsse
US-Präsident Barack Obama zur Eile drängen, heißt es zur Erklärung.
Die Umstände der diesjährigen afghanischen Präsidentenwahl sowie die
zur Abstimmung stehenden Politiker verdeutlichen den Charakter des
Personals, das der Westen am Hindukusch zu Besatzungshelfern erwählt
hat und das dort nach einem Abzug die Geschäfte fortführen wird: Den
wichtigsten Kandidaten, auch in der deutschen Besatzungszone, werden
die Leitung mafiotischer Netzwerke und schwerste Verbrechen
nachgesagt.

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http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57596

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