Informationsdienst der Serbischen Orthodoxen Diözese für Mitteleuropa 11. Mai 2009

SOK AKTUELL

Informationsdienst der Serbischen Orthodoxen Diözese

für Mitteleuropa

11. Mai 2009

Minister Laschet und DW-Intendant Betterman sprechen auf der Jubiläumsfeier der SOK in Düsseldorf

(DÜSSELDORF / HILDESHEIM-HIMMELSTHÜR) Die Serbische Orthodoxe Diözese für Mitteleuropa feierte heute in Düsseldorf ihr 40-jähriges Jubiläum. Auf der Festveranstaltung in der Serbischen Orthodoxen Kirchengemeinde in Düsseldorf-Lichtenbroich sprachen zwei hochrangige Gastredner: Armin Laschet, der Minister für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen (CDU) und Erik Bettermann, der Intendant der Deutschen Welle. Nach einer Doxologie, die Diözesanbischof Konstantin (Djokic) aus Anlass des Jubiläums in der Serbischen Orthodoxen Hl.-Sava-Kirche in Düsseldorf zelebrierte, hielt der Generalvikar der Diözese, Erzpriester Milan Pejic, den Festvortrag über die Geschichte der Serbischen Orthodoxen Kirche (SOK) in Deutschland.

Die ersten serbischen orthodoxen Gemeinden in der Bundesrepublik entstanden nach dem Zweiten Weltkrieg und wurden von ehemaligen serbischen Kriegsgefangenen, unter denen auch Priester waren, gegründet. Diese Gemeinden waren, wie auch das gesamte Diaspora-Gebiet, vorerst unmittelbar dem Serbischen Patriarchen unterstellt. Am 12. März 1969 fasste das Hl. Konzil der SOK den Beschluss, dass eine Diaspora-Diözese gegründet werden soll, die das Gebiet von Westeuropa und Australien umfasste. Die Diözesanleitung übernahm Bischof Lavrentije (Trifunovic), der am 3. Mai 1969 eine erste Versammlung von serbischen orthodoxen Priestern in Düsseldorf abhielt.

In den letzten vierzig Jahren wurde das Gebiet der Serbischen Orthodoxen Diözese für Westeuropa und Australien mehrmals geteilt. Das heutige Gebiet der Diözese für Mitteleuropa umfasst Deutschland, Österreich, Liechtenstein und die Schweiz. Im Jahre 1991 wurde der damalige Professor des Priesterseminars in Sremski Karlovci (Karlowitz), Protosynkellos Konstantin (Djokic), zum neuen Diözesanbischof gewählt. Seit der Amtseinführung von Bischof Konstantin wurden 37 neue Kirchengemeinden und 57 neue Pfarreien gegründet. Zahlreiche Kirchengebäude wurden gekauft oder neu errichtet. Zurzeit wird die Mission der SOK in Deutschland von 45 Geistlichen und zahlreichen ehrenamtlichen Helfern getragen. Das Diözesanzentrum, das sich vorerst in Düsseldorf befunden hat, ist seit 1978 das Serbische Orthodoxe Kloster in Himmelsthür bei Hildesheim.

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Serbische Orthodoxe Diözese für Mitteleuropa

Obere Dorfstraße 12

D-31137 Hildesheim-Himmelsthür

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