An deutschen Hochschulen etablieren sich zunehmend militärpolitische Arbeitszusammenhänge

Newsletter vom 29.04.2009 – Military-Scientific Community (I)

BERLIN/MARBURG (Eigener Bericht) – An deutschen Hochschulen etablieren
sich zunehmend militärpolitische Arbeitszusammenhänge. Mitglieder
dieser selbsternannten „Scientific Community“ sind zumeist Reservisten
der Bundeswehr; sie pflegen untereinander regen Meinungsaustausch und
stehen in direkter Verbindung zu den deutschen Streitkräften. Ziel ist
einerseits die Enttabuisierung des Militärischen innerhalb des
Wissenschaftsbetriebs, andererseits die Nutzung des an den
Universitäten akkumulierten Know-hows für aktuelle und zukünftige
Militäroperationen. Jüngster Ausdruck dieser Entwicklung ist die
Gründung der „Akademischen Gesellschaft für sicherheitspolitische
Kommunikation“ (AGfsK). Die Organisation fordert eine verstärkte
Diskussion militärisch relevanter Fragestellungen und die
weitreichende „Vernetzung“ des hiermit befassten Personals. Zu diesem
Zweck arbeitet sie eng mit den für Propaganda zuständigen Stellen der
Bundeswehr zusammen: Zu den Kooperationspartnern der AGfsK gehören die
„Akademie für Information und Kommunikation“ (AIK) wie auch ehemalige
Soldaten der mit psychologischer Kriegführung befassten „Truppe für
Operative Information“.

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http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57519

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