Der deutsche Siemens-Konzern plant die Ausweitung seiner Atomgeschäfte in Zusammenarbeit mit Moskau

Newsletter vom 28.01.2009 – Gefährliche Verwerfungen

MÜNCHEN/PARIS/MOSKAU (Eigener Bericht) – Der deutsche Siemens-Konzern
plant die Ausweitung seiner Atomgeschäfte in Zusammenarbeit mit
Moskau. Berichten zufolge will die Firma ihre bisherige Kooperation
mit dem französischen Nuklearunternehmen Areva beenden, weil ihr die
Teilhabe an der operativen Führung des Joint Ventures verweigert wird.
Stattdessen könne Siemens seine Atom-Aktivitäten gemeinsam mit der
russischen Staatsholding Atomenergoprom ausbauen, heißt es am
Unternehmenssitz in München. Moskau hat die gesamte Produktionskette
der zivilen Nuklearindustrie Russlands in Atomenergoprom gebündelt und
ist bereit, Siemens an der Leitung einer deutsch-russischen
Atomallianz zu beteiligen. Das Geschäftsangebot hat einen hohen
Stellenwert für die ökonomische Expansion des Münchner Konzerns,
besitzt aber darüber hinaus eminente politische Bedeutung für die
deutsch-russische Kooperation. US-Thinktanks warnen Berlin vor dem
Versuch, eine Mittelstellung zwischen Washington und Moskau
einzunehmen: Solche Schaukelpolitik nach traditionellem Muster könne
„zu gefährlichen Verwerfungen führen“.

mehr
http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57453

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