Angesichts des Erdgasstreits

Newsletter vom 08.01.2009 – Nukleare Optionen

ESSEN/LONDON/BELENE (Eigener Bericht) – Angesichts des Erdgasstreits
zwischen Russland und der Ukraine verlangen Berliner Politiker eine
Renaissance der Kernenergie in Deutschland. Die Bundesrepublik dürfe
nicht „energiepolitisch einseitig abhängig“ werden, fordert der
FDP-Bundesvorsitzende Westerwelle. Die Regierung müsse daher den
Atomkraft-Ausstiegsbeschluss rückgängig machen. Die deutschen
Energiekonzerne fordern dies seit je. Sie erzielen mit ihren
Kernkraftwerken außergewöhnlich hohe Renditen, können aber gegenwärtig
nur im Ausland nuklear expandieren. Dort beteiligt sich etwa die
Essener RWE AG an neuen Kernenergie-Offensiven, unter anderem in
Südosteuropa. Heftige Kritik von Umweltverbänden am Bau von
RWE-Atomkraftwerken in Erdbebengebieten führt inzwischen zu
Auseinandersetzungen in der Konzernspitze. Nicht umstritten sind die
grundsätzlichen Pläne zur atomaren Expansion: Eine RWE-Tochterfirma
bereitet den Bau mehrerer Atommeiler in Großbritannien vor.

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http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57437

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