Kriegsgegner aus der Schweiz protestieren gegen ein milliardenschweres Rüstungsprojekt

Newsletter vom 04.12.2008 – Das Ende der Neutralität (III)

BERN/BERLIN (Eigener Bericht) – Kriegsgegner aus der Schweiz
protestieren gegen ein milliardenschweres Rüstungsprojekt zur
Einbindung des Landes in die westlichen Militärbündnisse. Dabei
handelt es sich um den Kauf einer zweistelligen Zahl von
Kampfflugzeugen, die im Unterschied zum Vorgängermodell für den
Erdkampf geeignet sein sollen – und damit für Angriffskriege der NATO
und der EU. Bereits jetzt sind Schweizer Soldaten an Auslandseinsätzen
der westlichen Bündnisse beteiligt und treten dabei oft an der Seite
der deutschen Armee auf, so im Kosovo und bis vor kurzem auch in
Afghanistan. Die Einbindung der Schweizer Streitkräfte, mit der die
Jahrhunderte alte Neutralität des Landes ein Ende findet, ist in den
1990er Jahren mit Kooperationen mit der Bundeswehr sowie dem Beitritt
zum NATO-Programm „Partnership for Peace“ eingeleitet worden. Die
nötigen Waffenkäufe tätigt die Schweiz unter anderem in Deutschland,
das für den bevorstehenden Kampfflieger-Kauf das Modell Eurofighter
anbietet. Zusätzlich dient die Schweiz den westlichen Staaten als
Trainingsplatz für ihre Armeen. Erst letzte Woche stürzte zum
wiederholten Male ein Fluggerät der Bundeswehr beim Manöver über
Schweizer Territorium ab.

mehr
http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57409

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