Radikalisierung der tibetischen Sezessionspolitik

Newsletter vom 19.11.2008 – China zerschlagen

BERLIN/BEIJING/DHARAMSALA (Eigener Bericht) – Ein langjähriger
Mitarbeiter der Heinrich-Böll-Stiftung (Bündnis 90/Die Grünen) fordert
eine Radikalisierung der tibetischen Sezessionspolitik. Anlass ist ein
Treffen von mehr als 600 Exiltibetern am Sitz der selbsternannten
„Exilregierung“ Tibets in Dharamsala (Indien), das am Montag begonnen
hat. Die Versammlung wird über die tibetische Sezessionsstrategie der
kommenden Jahre entscheiden. Wie der in Berlin ansässige Aktivist aus
dem Grünen-Milieu verlangt, soll die Tibet-Bewegung nicht mehr formal
für Autonomie, sondern offen für die Abspaltung des Gebietes kämpfen.
Dies stößt in Dharamsala in zunehmendem Maße auf Sympathie. Mehrere
deutsche Politiker und Polit-Organisationen halten trotz der
unverkennbaren Radikalisierungstendenzen Kontakt zur tibetischen
„Exilregierung“ und stützen deren Strukturen, so die
Parteienstiftungen von Bündnis 90/Die Grünen und FDP. Gerade
angesichts einer drohenden Eskalation sei es wichtig, präsent zu sein
und „vermitteln“ zu können, heißt es bei der Heinrich-Böll-Stiftung.
In künftigen Konflikten in Westchina ist damit für deutsche
Beteiligung gesorgt.

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http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57395

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