BERLIN/GOMA/KIGALI/PARIS – Kontraverza Berlina i Pariza!

Newsletter vom 03.11.2008 – Vorposten

BERLIN/GOMA/KIGALI/PARIS (Eigener Bericht) – Heftige
deutsch-französische Einflusskämpfe begleiten den Krieg im Kongo.
Paris will den Vormarsch der Rebellenmilizen stoppen, die für einen
Verbündeten Berlins und Washingtons kämpfen, und verlangt dazu einen
Militäreinsatz der EU. Berlin spricht sich dagegen aus und fordert
nach Positionsgewinnen der Milizen eine Übereinkunft der
kongolesischen Regierung mit den Rebellen. Hintergrund der
Auseinandersetzungen zwischen Berlin und Paris sind langfristig
angelegte deutsche Bemühungen, die Stellung Frankreichs in seinem
afrikanischen Einflussgebiet zu schwächen und die EU-Afrikapolitik
nach deutschen Interessen zu gestalten. Entsprechende Hegemonialkämpfe
begleiteten bereits die beiden vergangenen Kongo-Einsätze der EU. Hohe
Bedeutung für die aktuelle Rebellenoffensive, die bislang über 250.000
Menschen in die Flucht gezwungen hat, besitzen die kongolesischen
Bodenschätze: Milizenchef Nkunda erklärt, mit einem Ressourcengeschäft
zwischen Kinshasa und China nicht einverstanden zu sein. Nkunda, ein
seit Jahren gesuchter Kriegsverbrecher, dient sich dem Westen als
Garant künftiger Rohstofflieferungen an.

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http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57380

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