TOKIO/BERLIN

Newsletter vom 02.07.2008 – Alte Freunde

TOKIO/BERLIN (Eigener Bericht) – Berlin hat dem japanischen Militär
zur Abwehr von Demonstranten beim G8-Gipfel in der kommenden Woche
Know-How über den Bundeswehr-Einsatz in Heiligendamm weitergegeben.
Demnach haben deutsche Stellen den illegalen Einsatz nicht nur
durchgeführt, sondern sie tragen auch zur Nachahmung durch Japan bei.
Dessen Armee unterliegt seit 1945 ähnlichen Beschränkungen wie die
deutsche. Wie die Bundesregierung bestätigt, leistet Berlin Tokio auch
bei weiteren Fragen Schützenhilfe, um gegen Globalisierungskritiker
vorzugehen. So entsendet das Bundeskriminalamt (BKA) einen Beamten
nach Japan, der in die dortigen Repressionsmaßnahmen eingebunden ist.
Proteste gegen den G8-Gipfel haben bereits begonnen. Die deutsche
Unterstützung für einen möglichen Inlandseinsatz der japanischen Armee
weitet den Aktionsradius der japanischen Streitkräfte aus, die seit
Anfang der 1990er Jahre die Remilitarisierung der Außenpolitik ihres
Landes tragen – wie die Bundeswehr in Deutschland. An zahlreichen
Einsätzen waren und sind beide Armeen beteiligt. Die
Militärkooperation dient langfristig der Einkreisung der Volksrepublik
China.

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http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57285

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