Gegen Frauenhandel der Kosovo-Mafia! – Magnus Becker

Gegen Frauenhandel der Kosovo-Mafia!

Anlässlich des heutigen Internationalen Frauentags protestieren Menschenrechtsorganisationen gegen den unter deutsch-europäischer Aufsicht erstarkten Handel mit Mädchen und Frauen im Kosovo (vgl. „Hochburg der Sex-Sklaverei Kosova“).

Wie aus einem Bericht von amnesty international hervorgeht, reicht die Macht der Menschenhändler in der Sezessionsprovinz nach über acht Jahren westlicher Besatzung so weit, dass Eltern ihren Töchtern den Schulbesuch verbieten – weil immer wieder Mädchen verschleppt werden („…in die kriminellen Netzwerke von Menschenhändlern geraten…“). Zahlreiche Frauen aus dem Kosovo werden zur Prostitution gezwungen und dazu entweder in der Region festgehalten oder in die reicheren Staaten der EU verbracht, vorzugsweise nach Deutschland.

Analysen zufolge begann der Aufschwung von Frauenhandel und Zwangsprostitution im Kosovo gleichzeitig mit dem von der Bundesrepublik forcierten Einmarsch der westlichen Besatzer im Sommer 1999 und machte die Provinz innerhalb weniger Jahre zu einem „Zentrum des internationalen Frauenhandels“. Dem Bundesnachrichtendienst zufolge steht ein Mitglied des Pristinaer Parlamentspräsidiums mit „Frauenhandel und dem Prostitutionsgeschäft“ in Verbindung. Der deutsche UNMIK-Chef schreitet nicht ein, Berlin belohnt die kosovarischen Clanstrukturen mit der raschen Anerkennung ihrer Eigenstaatlichkeit. (…) Berichten zufolge nutzten damals auch deutsche Soldaten die erzwungenen Dienste von Frauen, die Opfer von Menschenhandel waren.
(…)
Dabei ist der Anstieg des kosovarischen Menschenhandels nicht nur vor Ort, sondern auch in Deutschland erkennbar. Wie Mitarbeiterinnen von Frauenberatungsstellen berichten, ist die Zahl nach Hilfe suchender Kosovarinnen, die von Frauenhandel und Zwangsprostitution betroffen sind, seit Jahren unverändert hoch.

(…) Über Lageanalysen deutscher und anderer Geheimdienste, denen zufolge der aktuelle „Ministerpräsident“ Hashim Thaci und der ehemalige „Ministerpräsident“ Ramush Haradinaj in schwerwiegende kriminelle Machenschaften verwickelt waren oder sogar noch sind, berichtete german-foreign-policy.com bereits.

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PETICIJA – NOVO SAOPSTENJE NEMACKOG PARLAMENTA

PETICIJA – NOVO SAOPSTENJE NEMACKOG PARLAMENTA

“ Po preporuci peticionog odbora, nemacki parlament ce doneti odluku o peticiji“,- kaze se, izmedju ostalog, u najnovijem saopstenju g. Norberta Asmusa, u ime predsedavajuce odbora za peticije nemackog parlamenta, g-dje Kersten Nauman, upucenog g. Sasi J. Miskovicu, predsedniku humanitarne organizacije Ljubicevo e.V i saradniku-aktivisti „Glasa dijaspore“, Kancelarija za statitstiku dijaspore Lübeck. Podsecamo da je prvobitno odbijena peticija u znaku protesta protiv secesije Kosova i Metohije, naknadno usvojena od strane nemackog parlamenta nakon upucene zalbe izdavaca i urednika „Glasa dijaspore“, g. Dusana Novkovica.
Napominjemo da je rec o prvom uspelom pokusaju aktivne srpske dijaspore da pokrene pitanje kosovskog problema na ovom nivou. Pored aktivne podrske predstavnika nemackih opozicionih stranaka, neophodno je aktivno ucesce celokupnog Srpstva, kako bi se stvorili uslovi za usmeno izlaganje srpske strane na jednom od sledecih zasedanja nemackog parlamenta.

Uzimajuci u obzir svakodnevnu zastupljenost antisrpske propagande u zapadnim medijima i cinjenicu da se sva zasedanja nemackog parlamenta prenose uzivo, nesumnjivo je da bi iznosenje stava srpske strane, na nemackom jeziku, oznacilo, konacno, pokretanje srpske istine protiv demonizacije srba van matice i radjanje neke nove srpske zore i „dijaspore“.

Protestna pisma protiv secesije Kosova i Metohije u vidu podrske peticiji mozete slati na:

OBAVEZNO NAGLASITI BROJ PETICIJE:

Pet. 3-16-05-08-035327

Putem poste:

Deutscher Bundestag
Petitionsausschuss
Platz der Republik 1
11011 Berlin

ili putem email-a:

vorzimmer.peta@bundestag.de

ili putem faxa:

Fax: +49 (0)30 227 36053

PRIMER:

Email pod nazivom: „Pet. 3-16-05-08-035327“,
sa tekstom: „NO, to the illegally proclaimed independence of the Serbian province of Kosovo by Albanian rebels!“,
na: vorzimmer.peta@bundestag.de

SOK AKTUELL – Informationsdienst der Kommission Kirche und Gesellschaft der Serbischen Orthodoxen Diözese für Mitteleuropa – 2008 27. Juni

SOK AKTUELL

Informationsdienst der Kommission Kirche und Gesellschaft der Serbischen Orthodoxen Diözese für Mitteleuropa

200827. Juni

Bischöfe der SOK sprechen in Straßburg

Neues Pfarrhaus der SOK in Ljubljana

Serbische Bahn finanziert Bauarbeiten am Kloster

Griechenland spendet für die Kathedrale von Sarajevo

Metropolit Nikolaj im Heiligen Land

Vladicin Han bekommt bald seine erste Kirche

Kirche in Bosnien beschädigt

Russische Pilger in Bijeljina

Bischöfe der SOK sprechen in Straßburg

(STRASSBOURG) Vier Bischöfe der Serbischen Orthodoxen Kirche (SOK) nahmen an der Tagung «Der Beitrag der Kirchen und Glaubensgemeinschaften zum Aufbau von dauerhaftem Frieden im Südosten Europas» teil, die am Donnerstag und Freitag vergangener Woche am Sitz des Europarates in Straßburg stattfand: Es waren Erzbischof Jovan von Ohrid sowie die Bischöfe Grigorije von Zahumlje-Herzegowina, Joanikije von Budimlje-Niksic und Porfirije von Eger, der Vikarbischof der Diözese Backa.

In seinem Vortrag zum Thema «Religiöse Gemeinschaften als bedeutender Faktor des Wahrens und der Förderung von Frieden» sagte Bischof Grigorije von Zahumlje-Herzegowina (Trebinje, Südosten von Bosnien-Herzegowina), dass die Religionen und Konfessionen auf dem Balkan «die Schüsselrolle in der Formierung der heutigen ethnischen, nationalen und kulturellen Identitäten» spielen. Da der Missbrauch von Konfession die interethnischen Beziehungen gefährden könne, sei die Verantwortung der Kirche und der Glaubensgemeinschaften für den Aufbau der Toleranz umso größer. Die Zusammenarbeit der religiösen Gemeinden dürfe nicht zum Leugnen der einzelnen religiösen, kulturellen und nationalen Identitäten führen, sondern solle diese «auf positive Weise» vorstellen, sagte der Bischof. Zumeist würden die religiöse und nationale Identität in Konfrontation mit anderen Gemeinschaften konstruiert. In diesen Fällen werde diese Konfrontation als ein Akt des Glaubens oder des Patriotismus augefasst und führe hin zum Fundamentalismus, der in der Region «keiner Glaubensgemeinschaft völlig fremd» sei, so Bischof Grigorije. Daher sei die Pflicht der Kirche und der anderen Glaubensgemeinschaften, aktiv am Aufbau des Zusammenlebens und der Toleranz zu arbeiten, sagte Bischof Grigorije von Zahumlje-Herzegowina. Die religiösen Gemeinschaften können dazu beitragen, dass der Glaube an Gott bestätigt werde, Der von uns freie Persönlichkeiten wünsche, «nicht heilige Krieger, die mit Feuer und Schwert den Glauben verbreiten und Ungläubige bestrafen».

Bischof Joanikije von Budimlje-Niksic (Berane, Montenegro) sagte in seinem Vortrag «Die Verantwortung der Kirchen und Glaubensgemeinschaften für den Aufbau von interreligiöser Harmonie und Frieden in Montenegro», dass die Annäherung von Völkern unterschiedlicher Kulturen und Religionen in der Europäischen Union für die Orthodoxen sehr wertvoll sei. Die EU sollte, wenn sie «das enge Konzept einer pragmatischen Gemeinde ökonomisch reicher Staaten» überwinden und auch zu einer «Gemeinde von geistigen Werten und Errungenschaften» werden wolle, seines christlichen Erbes bewusst bleiben. Die Kirchen und Glaubensgemeinschaften sollen im Rahmen des pluralistischen Systems kreativ mit den Werten und Prinzipien der neuen säkularisierten Gesellschaft kommunizieren, so Bischof Joanikije. Für diejenigen Völker, «die vorwiegend den traditionellen Religionen und Kulturen angehören», seien die Fragen der Religion sowie ihrer historischen Idenität und ihrer Rolle in der Gesellschaft besonders wichtig, sagte der Bischof. Diese Werte schütze die europäische Gesetzgebung. Es sei sein Wunsch, dass alle Prinzipien der europäischen Gesetzgebung hinsichtlich der Kirchen und Glaubensgemeinschaften auch in Montenegro implementiert werden. Bischof Joanikije von Budimlje-Niksic berichtete auch über die schwere Lage der Kirche in diesem Land. Das Verhältnis von Staat und Kirche sei nicht zufriedenstellend geregelt, schilderte er.

In seinem Vortrag mit dem Titel «Erzdiözese von Ohrid – Kirche im 21. Jh. von den Behörden in der Republik Makedonien verfolgt» sprach Erzbischof Jovan von Ohrid über die dramatischen Zustände in seiner Erzdiözese. Er berichtete von der politischen Verfolgung, der er ausgesetzt ist und stellte die Frage, ob der Beitrag Makedoniens zum Aufbau eines dauerhaften Friedens in Südosteuropa in der Nichtanerkennung der Erzdiözese von Ohrid bestehe.

Die Tagung über den Beitrag der Kirchen und Glaubensgemeinschaften zum Aufbau des Friedens in Südosteuropa haben mehrere NGOs und Stiftungen unter der Ägide des Europarates veranstaltet. Unter anderem war auch die Konrad-Adenauer-Stiftung beteiligt.

Neues Pfarrhaus der SOK in Ljubljana

(LJUBLJANA) Am vergangenen Sonntag weihte Metropolit Jovan von Zagreb-Ljubljana nach der Hl. Liturgie in der Hl.-Kyrill-und-Method-Kirche in Ljubljana den Grundstein für das Pfarrhaus der Serbischen Orthodoxen Kirchengemeinde in der Hauptstadt Sloweniens. An der Weihe und dem anschließend Festakt nahmen zahlreiche Würdenträger aus Slowenien, Serbien und der Republik Srpska, dem serbischen Teil von Bosnien-Herzegowina, teil. Unter anderem waren auch der slowenische Premierminister Janez Jansa, der serbische Religionsminister Radomir Naumov, der Premier der Republik Srpska Milorad Dodik und der päpstliche Nuntius in Slowenien, Santos Abril y Castello anwesend. Die symbolische Grundsteinlegung wurde durch Metropolit Jovan, Gemeindepfarrer Peran Boskovic, Premier Janez Jansa und Radoslav Nesterevic, einen der besten slowenischen Basketballspieler, der auch der «Pate» der Kirche ist, vollzogen.

Premierminister Jansa betonte in seiner Ansprache die Bedeutung des Projektes. Metropolit Jovan von Zagreb-Ljubljana zeichnete aus Anlass der Weihe mehrere slowenische Unterstützer des Projektes sowie den päpstlichen Nuntius mit dem Orden der Katarina Kantakuzina Brankovic I. Klasse aus. Der Vatikanischen Bibliothek schenkte der Metropolit über den Nuntius ein Faksimile-Exemplar des Varazdiner Epistelbuches, eines Meisterswerks spätmittelalterlicher Buchkunst. Ein anderes Exemplar gab er dem anwesenden Vertreter des römisch-katholischen Erzbischofs von Ljubljana, Alojzije Uran.

Serbische Bahn finanziert Bauarbeiten am Kloster

(SARAJEVO) Metropolit Nikolaj von Dabar-Bosnien sprach am vergangenen Samstag in Mokra Gora (Serbien) mit Vertretern der serbischen Regierung sowie der Eisenbahngesellschaften Serbiens und der Republika Srpska, des serbischen Landesteils von Bosnien-Herzegowina. Gesprochen wurde über die Finanzierung der Arbeiten an einer Einsiedelei, die zur Kirche ausgebaut werden soll. Vor der Einsiedelei, die sich in einer Höhle befindet, sollte ein Glockenturm gebaut werden. Die Höhle gehörte früher der alten Stadt Dobrun (Krusevo) an und wurde später zur Einsiedelei des gleichnamigen Klosters, das auch heute noch existiert.

Laut Vereinbarung sollten die geplanten Arbeiten von der serbischen Eisenbahngesellschaft finanziert werden. Die Bahn legt derzeit eine touristische Schmalspurbahnlinie zwischen Vardiste und Visegrad an. Auf der Linie befindet sich auch das Kloster Dobrun. Die Bahn soll auch eine Station bei dem Kloster bauen.

Griechenland spendet für die Kathedrale von Sarajevo

(SARAJEVO) Metropolit Nikolaj von Dabar-Bosnien hat am vergangenen Freitag die griechische Botschafterin in Bosnien-Herzegowina, Konstantina Mavroskelidou, empfangen. Die Botschafterin händigte dem Metropoliten eine Spende des griechischen Staates in Höhe von 30.000 Euro aus. Die Spende soll für die Verlegung von Heizsystemen in der orthodoxen Kathedrale von Sarajevo verwendet werden. Sie stammt aus Mitteln des griechischen Nationalplans für den wirtschaftlichen Aufbau Balkans.

Die Botschafterin gratulierte darüber hinaus dem Metroploiten anlässlich der neulich stattgefundenen Unterzeichung des Rahmenvertrages zwischen der SOK und dem Staat Bosnien-Herzegowina.

Metropolit Nikolaj im Heiligen Land

(SARAJEVO) Der ranghöchste Vertreter der SOK in Bosnien-Herzegowina, Metropolit Nikolaj von Dabar-Bosnien leitet eine Pilgerreise von Professoren und Absolventen der Theologischen Fakultät von Ostsarajevo: Am vergangenen Sonntag ist die Gruppe ins Heilige Land abgereist. Während ihres zehntägigen Aufenthaltes wird sie die Heiligen Stätten in Jerusalem, Bethlehem, Jericho, Nazareth, Kapernaum und anderen Orten besuchen. Sie werden auch das Katharinenkloster auf dem Berg Sinai in Ägypten besuchen. Auch ein Besuch bei dem Patriarchen von Jerusalem und Ganz Palästina Theophilos III. ist vorgesehen.

Vladicin Han bekommt bald seine erste Kirche

(VRANJE) Bischof Pahomije von Vranje (Südostserbien) weihte am vergangenen Montag die Glocken für die sich im Bau befindende Kirche in Vladicin Han. Sie ist dem Hl. Fürst Lazar und allen serbischen Märtyrern und Neumärtyrern gewidmet. Vladicin Han war die einzige Stadt in Serbien, die bisher keine Kirche hatte. Das Grundstück für den Kirchenbau schenkte der Kirche die Gemeinde, während das serbische Religionsministerium den Bau finanziell unterstützte. Der Grundstein wurde im Jahre 1998 gelegt. Derzeit befindet sich der Bau in der Schlussphase.

Kirche in Bosnien beschädigt

(BIJELJINA) In der Ortschaft Tumare bei Lukavac in der Diözese Zvornik-Tuzla haben Unbekannte die Eingangstür und einen Teil der Kupferbedachung über dem Altarbereich der dortigen orthodoxen Kirche beschädigt. Angriffe dieser Art sind in Bosnien-Herzegowina häufig.

Russische Pilger in Bijeljina

(BIJELJINA) Die Diözese von Zvornik-Tuzla informiert, dass russische Pilger aus Sankt Petersburg am vergangenen Dienstag das Kloster des Hl. Vasilije von Ostrog in Bijeljina besucht haben. Dort hat sie Protosynkellos Petar mit der Geschichte der Diözese vertraut gemacht.

SOK AKTUELL

Informationsdienst der Kommission Kirche und Gesellschaft der Serbischen Orthodoxen Diözese für Mitteleuropa

Mengendamm 16c

D-30177 Hannover

SOK AKTUELL – Informationsdienst der Kommission Kirche und Gesellschaft der Serbischen Orthodoxen Diözese für Mitteleuropa 21. juni 2008

SOK AKTUELL

Informationsdienst der Kommission Kirche und Gesellschaft der Serbischen Orthodoxen Diözese für Mitteleuropa

21. Juni 2008

Tagung zu Ehren von Metropolit Anthony Bloom in der SOK London

«Religionsunterricht hat hohes Ansehen». Gemeinsame Mitteilung der Religionsvertreter in Oberösterreich

Eine SMS für eine Mahlzeit: Spendenaufruf der Diözese Raszien-Prizren

Kosovo-Serbe wegen Polizeikontrolle gestorben

Beginn der Serbischen Orthodoxen Militärseelsorge in Herzegowina

Tagung zu Ehren von Metropolit Anthony Bloom in der SOK London

(LONDON) Im Saal der serbischen orthodoxen Kirche des Hl. Sava in London fand heute eine internationale Tagung zu Ehren von Metropolit Anthony Bloom statt. Die Tagung wurde aus Anlass des vierundneunzichsten Jahrestages der Geburt des großen Kirchenfürsten und Theologen der Russischen Orthodoxen Kirche organisiert. Die Konferenz war die erste in Westeuropa stattgefundene Tagung, die dem großen Metropoliten und Denker gewidmet wurde. Veranstaltet wurde sie von der «Metropolit Anthony of Sourozh Foundation». An der Tagung nahmen Amal Dibo, Professor an der Amerikanischen Universität Beirut, Pfarrer Dr. John Binns, Cambridge, Vater John Lee, London, Professor Barbara Newman von der Universität Chicago sowie Vater Sergei Ovsiannikov aus Amsterdam teil.

Die Themen der Tagung waren die Originalität von Metropolit Anthony, seine Rolle als Inspirationsquelle, sein Beitrag zum Leben der Kirche und der Einfluss seiner Vision auf uns heute.

Metropolit Anthony von Sourozh wurde am 19. Juni 1914 in Lausanne geboren. Seine frühe Kindheit verbrachte er in Russland und Persien. Sein Vater war russischer Diplomat. Während der Oktoberrevolution war seine Familie gezwungen, Russland zu verlassen. Seit 1923 lebte die Familie in Paris, wo der künftige Metropolit zur Schule ging. Er studierte Physik, Chemie und Biologie und promovierte zum Doktor der Medizin. Während des Zweiten Welkrieges wurde er Mönch und arbeitete als Arzt in Frankreich. Zum Priester wurde er im Jahre 1948 geweiht. Dann wurde er nach England delegiert und im Jahre 1957 zum Bischof geweiht. 1962 empfing Bischof Anthony die Erzbischofsweihe und wurde mit der Leitung der Russischen Orthodoxen Kirche in Großbritannien und Irland betraut. Danach wurde er auch zum Exarch des Moskauer Patriarchates für Westeuropa ernannt. Im Jahre 1966 wurde er Metropolit. Auf eigenen Wunsch wurde er 1974 von der Exarch-Funktion entlastet, damit er sich mehr seiner Diözese widmen konnte. Metropolit Anthony of Sourozh starb am 4. August 2003. Er war Ehrendoktor der Universitäten in Cambridge und Aberdeen sowie der Theologischen Akademien Moskau und Kiev. Seine Bücher sind bekannt in der ganzen orthodoxen Welt.

«Religionsunterricht hat hohes Ansehen». Gemeinsame Mitteilung der Religionsvertreter in Oberösterreich

(LINZ) In einer gemeinsamen Mitteilung vom vergangenen Donnerstag haben die für den Religionsunterricht verantwortlichen Vertreter der Orthodoxen, der Römisch-katholischen und der Evangelischen Kirche sowie der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Oberösterreich die Wichtigkeit des konfessionellen Religionsunterrichts betont. Die Teilnehmerzahlen belegen, dass der Religionsunterricht in Oberösterreich «überaus hohes Ansehen» genieße. Er leiste «einen wesentlichen Beitrag zur Sinnfindung und Lebensorientierung, zum Wissen über die eigene und fremde Religionen, zur Werteerziehung und Förderung der sozialen Kompetenz, zum Verstehen unserer und fremder Kulturen» sowie zur «Förderung der Schulkultur», heißt es in der Mitteilung. Die Unterzeichner befürworten die Einrichtung eines Ethikunterrichts für diejenigen Schülerinnen und Schüler, die nicht am Religionsunterricht teilnehmen.

Im Namen der Orthodoxen Kirche hat der Fachinspektor für orthodoxen Religionsunterricht Branislav Djukaric teilgenommen. Djukaric gehört der Serbischen Orthodoxen Diözese für Mitteleuropa an und ist Mitgleid ihres Diözesanrates.

Eine SMS für eine Mahlzeit: Spendenaufruf der Diözese Raszien-Prizren

(KLOSTER GRACANICA) Die Diözese Raszien-Prizren und Kosovo-Metohija ruft dazu auf, die Notleidenden im Kosovo-Metohija zu unterstützen. Wie wir vergangene Woche berichtet haben, befinden sich die Suppenküchen im Kosovo-Metohija in prekärer Lage (vgl. SOK AKTUELL vom 20. Juni), so dass Hungersnot auszubrechen droht. Die Unterstützung kann durch eine SMS auf die Nummer 1033 im Rahmen des serbischen Handy-Netzes 064 und 065 erfolgen, oder über die folgende Bankverbindung:

Kontoinhaber: Eparhija rasko-prizrenska, Manastir Gracanica, 38205 Gracanica

Konto-Nr.: 360-0012622700003-39

Kreditinstitut: Kosovsko-Metohijska banka a.d., filijala Zvecan

Verwendungszweck: Za Narodne kuhinje

Kosovo-Serbe wegen Polizeikontrolle gestorben

(BELGRAD, KLOSTER GRACANICA) Die Nachrichtenagentur «Tanjug» und der Informationsdienst der Diözese Raszien-Prizren informieren, dass der Kosovo-Serbe Radoslav Minic, der zuvor aus einer Feuerwaffe verwundet worden war, am vergangenen Donnerstag gestorben sei. Er verblutete auf dem Weg von Zubin Potok nach Kosovska Mitrovica, weil die Vertreter der kosovarischen Polizei zweimal den Krankenwagen angehalten und durchsucht haben. Dafür habe es keinen Grund gegeben, heißt es in der Mitteilung. Laut Krankenhausdirektor Vladimir Adzic aus Kosovska Mitrovica haben die kosovarischen Polizisten den Krankenwagen zweimal aufgehalten, obwohl es «mehr als offensichtlich» gewesen sei, dass es um Kampf ums Leben gegangen sei.

Radoslav Minic und Predrag Djukic waren am Mittwochabend in Zubin Potok angeschossen worden. Der tatverdächtige Dragisa Djukic ist inzwischen verhaftet worden.

Beginn der Serbischen Orthodoxen Militärseelsorge in Herzegowina

(TREBINJE) Die Implementierung des Abkommens über Militärseelsorge in Bosnien-Herzegowina hat offenbar begonnen. Mit dem Segen von Bischof Grigorije von Zahumlje-Herzegowina und laut Bescheid des Verteidigungsministeriums von Bosnien-Herzegowina hat die Vierte Infanteriebrigade mit Sitz in Capljina einen orthodoxen Militärpfarrer bekommen: das ist Priestermönch Lazar Lazarevic vom Kloster Zitomislic. In seiner Arbeit wird Vater Lazar alle orthodoxen Soldaten in der Herzegowina betreuen. Sein erster Gottesdienst in der Kaserne Capljina fand am vergangenen Dienstag – dem Pfingstdienstag nach orthodoxem Kalender – statt. Die Hl. Liturgie zelebrierte Archimandrit Danilo, der Abt (Hegoumen) des Klosters Zitomislic. Bei dieser Gelegenheit wurde auch ein Gottesdienstraum im Rahmen der Kaserne gesegnet, der dem Hl. Großmärtyrer Georg gewidmet ist.

славне косовске светиње послије обнове вратити влас

SOK AKTUELL

Informationsdienst der Kommission Kirche und Gesellschaft der Serbischen Orthodoxen Diözese für Mitteleuropa

Mengendamm 16c

D-30177 Hannover

PETICIJA I DALJE UDARNA VEST MNOGIH INTERNET STRANICA

Kao preključe i juše tako je i danas poziv na podršku peticije protiv kršenja medjunarodnog prava i ne legalnog priznavanja secesije Kosova, nemačkom Bundestagu, udarna vest na njihovim stranicama. Isto tako nisu izostale podrške ličnim pismima Bundestagu pa smo dobre nade. Više možete pročitati, na tu temu, pod naslovom Peticija udarna vest mnogih medija.

Dušan Nonković