Neue Repressalien gegen Iran

Newsletter vom 25.01.2010 – Hegemonialkampf am Golf

TEHERAN/BERLIN (Eigener Bericht) – Neue Repressalien gegen Iran
gehören zu den Schwerpunktthemen bei den heute beginnenden Berliner
Gesprächen mit dem Staatspräsidenten Israels. Die deutsche Kanzlerin
hat ihre Bereitschaft zu härteren Wirtschaftssanktionen auch ohne
UN-Mandat erklärt; identisch äußern sich EU und USA. Widerstände
kommen noch von deutschen Exportunternehmen, die langfristig Nachteile
gegenüber Firmen aus der Volksrepublik China befürchten. Kern der
innerdeutschen Differenzen ist Uneinigkeit darüber, wie mit dem
Bestreben Teherans, nach der weitgehenden Zerstörung des Irak zur
Vormacht am Persischen Golf zu werden, umgegangen werden soll. Die
Ablösung des iranischen Regimes durch Kräfte, denen die Bereitschaft
zugeschrieben wird, sich stärker dem Westen unterzuordnen, gilt als
Alternative; sie wird etwa durch die staatsfinanzierte Deutsche Welle
unterstützt. Auch in die Kriegsvorbereitungen, die in den USA
getroffen werden, um Druck auf Iran auszuüben, ist Deutschland
involviert. Damit stehen Berlin mehrere Varianten zur Verfügung, um
das widerstrebende Militärregime in Teheran in die deutschen
Hegemonialpläne für das Ressourcengebiet rings um den Persischen Golf
zu zwingen.

mehr
http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57722

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Eine Antwort

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