Mit multinationalen Kriegsübungen in Mecklenburg-Vorpommern verstößt die Bundeswehr gegen den 2-plus-4-Vertrag aus dem Jahr 1990

Newsletter vom 07.01.2010 – Fliegen für den Krieg

BERLIN/NEUBRANDENBURG (Eigener Bericht) – Mit multinationalen
Kriegsübungen in Mecklenburg-Vorpommern verstößt die Bundeswehr gegen
den 2-plus-4-Vertrag aus dem Jahr 1990. Entgegen den Bestimmungen des
völkerrechtlich bindenden Abkommens, das Truppen des westlichen
Kriegsbündnisses den Aufenthalt auf dem Territorium der ehemaligen DDR
untersagt, fand erst unlängst ein NATO-Manöver auf dem
Militärflugplatz Trollenhagen bei Neubrandenburg
(Mecklenburg-Vorpommern) statt. Laut Berichten handelte es sich dabei
um die “größte Kampfübung in der Geschichte der deutschen Luftwaffe”.
Wie es heißt, wurde die “gesamte Bandbreite von Luftkriegsoperationen”
trainiert – einschließlich der Bekämpfung von “Terroristen”. Dieser
Teil des Übungsszenarios erinnert stark an das Vorgehen von Bundeswehr
und NATO in Afghanistan, das erst Anfang September letzten Jahres nahe
Kunduz zu einem verheerenden Massaker an Zivilisten geführt hat. Im
Normalbetrieb hat der Fliegerhorst Trollenhagen bereits jetzt eine
hohe Bedeutung für die Kriegführung in Afghanistan: Er fungiert als
zentrale Nachschubbasis für die deutschen Besatzungstruppen – auf der
Grundlage einer umfassenden “zivil-militärischen Zusammenarbeit”.

mehr
http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57708

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