Die Bundeswehr nutzt die Olympia-Medaillengewinne deutscher “Sportsoldaten” zu PR-Zwecken

Newsletter vom 22.08.2008 – Soldaten in Beijing

BEIJING/BERLIN/WARENDORF(Eigener Bericht) – Die Bundeswehr nutzt die
Olympia-Medaillengewinne deutscher “Sportsoldaten” zu PR-Zwecken. Fast
ein Drittel des deutschen Olympia-Kontingents in Beijing besteht aus
Athleten der deutschen Armee. Das Militär ist nach eigenen Angaben der
größte öffentliche Förderer des deutschen Spitzen- und
Leistungssports, der vom Bundesverteidigungsministerium jährlich mit
zweistelligen Millionenbeträgen finanziert wird. Die
politisch-militärische Führung in Berlin misst dem Sport hohe
Bedeutung für die Steigerung der physischen und psychischen
Belastbarkeit von Soldaten in Kriegssituationen bei. Daneben dient vor
allem die Förderung des Spitzensports der Imagepflege gegenüber Truppe
und Gesellschaft. Die Sportförderung ermöglicht es der Bundeswehr, die
Verzahnung militärischer Stellen mit zivilen Einrichtungen weiter
voranzutreiben. Dies kommt unter anderem in der engen Kooperation des
Militärs mit dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) zum Ausdruck.

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http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/57315

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